Regionalliga

Wie beim Derby: 1:1 in der 89. Minute - diesmal gegen RWO

Bedient: Alexander Scheelen von Rot-Weiß Oberhausen.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Bedient: Alexander Scheelen von Rot-Weiß Oberhausen. Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.   Da wiederholt sich Geschichte mal, doch Rot-Weiß Oberhausen gefällt das nicht. In Essen gelang RWO das späte 1:1, diesmal traf Wegberg-Beeck.

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Wieder 1:1 und wieder geschah der Ausgleich in der 89. Minute. Doch anders als Fußball-Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen glücklich vergangene Woche bei RWE traf, war es jetzt Wegberg-Beeck, die in letzter Minute zum 1:1-Endstand ausglichen. Der sicher geglaubte Dreier war futsch.

Terranova setzte wieder auf die beiden Spitzen Philipp Gödde und Tarik Kurt. Dahinter agierte Yassin Ben Balla als Verteiler. Über die Außen gingen Dominik Reinert und Rafael Garcia rechts sowie Tim Hermes und Maik Odenthal links.

Wegberg-Beeck spielte durchaus munter mit

Zunächst einmal zeigte sich Wegberg-Beeck unbeeindruckt und spielte munter mit. Und im Rückwärtsgang ging es diszipliniert in zwei Viererketten sowie den beiden Angreifern gegen den Ball. Wie in Essen taten sich die Rot-Weißen damit schwer. Zwar war der Beginn ordentlich, doch dann ließ der Druck der nach. Die einzige Gelegenheit der ersten 30 Minuten war bezeichnenderweise ein 25-Meter-Schuss von Tim Hermes, der am langen Pfosten von FC-Torwart Stefan Zabel vorbei zischte.

Dann aber hatte der Coach genug gesehen und schnappte sich während einer Spielunterbrechung Felix Haas und Dominik Reinert und wies die an, schneller und direkter ins Zentrum zwischen die Abwehrketten der Gäste zu gelangen.

RWO legte einen Gang zu

Das zeigte fast umgehend Wirkung. In einer ersten guten Szene tankte sich Rafael Garcia durch drei Mann in den Strafraum und blieb dann am vierten hängen, statt abzuspielen (40.) Doch dann hätte die Führung fallen können. Gödde flankte auf Garcia am langen Pfosten und der passte klug zurück auf den heraneilenden Kurt. Doch der machte es zu genau und setzte den Ball an den rechten Pfosten (44.). Doch jetzt war RWO am Drücker und hatte in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs die zweite gute Gelegenheit. Einen Freistoß von Odenthal erwischte Ben Balla mit dem Kopf, doch Zabel lenkte ihn über die Latte des Wegberger Kastens.

Doch nach dem Wechsel drückte RWO, nun mit Patrick Bauder für Ben Balla, unverdrossen weiter und wurde bald belohnt: Ein erster Kopfball von Gödde wurde noch pariert, doch dann traf er. Garcia zog einfach mal vom Strafraum ab, traf die Kugel prima und Zabel konnte nur abprallen lassen. Gödde war zur Stelle und drückte aus spitzem Winkel artistisch ein (60.). Viel besser wurde die Partie danach aber auch nicht. Wegberg-Beeck fiel nichts ein, RWO verwaltete zunehmend.

Und dann doch noch das 1:1

Bauder war nach drei Monaten Spielpause die fehlende Praxis anzusehen. Bis auf einen etwas zu steilen Pass auf den eingewechselten Marvin Lorch (für den angeschlagenen Gödde) zeigte er wenig. Nach einem Foul sah er sogar noch gelb und aus dem Freistoß sollte der glückliche Ausgleich der Gäste fallen.

Wegberg schlug den Freistoß aus dem Mittelfeld hoch in den RWO-Strafraum und dort kommt Udegbe unnötig raus und fliegt am Ball vorbei. Die Kugel landet vor den Füßen von Shpend Hasani: 1:1 und wie bei RWE wieder die 89. Minute. RWO hätte dann noch einen Elfer bekommen müssen, doch Schiri Dominik Lok versagte den nach klarem Foulspiel von Torwart Zabel.

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