Gelsenkirchen. Eine lange Durststrecke durchlebte Schalke-Kapitän Simon Terodde. Nun sorgt er für Hoffnung, dass die Hinrunde doch versöhnlich endet.

Am Samstag hatte Simon Terodde einen Auftrag der etwas anderen Art. Der Kapitän des Zweitligisten FC Schalke 04 fuhr ins Krankenhaus, holte dort seine Frau und seine zwei Tage zuvor geborene Tochter Tilda ab. S04-Trainer Karel Geraerts hatte Terodde kaum zugetraut, an diesem Tag überhaupt fit zu sein. „Er wird total kaputt sein - wegen der Emotionen rund um die Geburt und natürlich wegen des Spiels“, hatte Geraerts gesagt. Das Spiel gegen den VfL Osnabrück hatte Schalke kurz vor Geraerts Prophezeiung mit 4:0 (1:0) gewonnen. Keiner steht seit Freitagabend mehr für die Hoffnung auf ein versöhnliches Ende der verkorksten Hinrunde als der 35 Jahre alte Terodde.