Schalke

Das sagt Schalke-Manager Heidel zum Uth-Gerücht

Im Gespräch auf Schalke: Mark Uth.

Im Gespräch auf Schalke: Mark Uth.

Foto: firo

Mönchengladbach.  Mark Uth kann 1899 Hoffenheim ablösefrei verlassen. Ein interessierter Verein ist Schalke. Sportvorstand Heidel dürfte schon nachgefragt haben.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Ablösefreie Spieler sind im Profifußball besonders begehrt - und im kommenden Transfer-Sommer ist Mark Uth von 1899 Hoffenheim einer der interessantesten Spieler, die ohne Ablöse zu haben sind. Nach Angaben von "Bild" bemüht sich der FC Schalke 04 sehr um den 26-jährigen Linksfuß. Schalkes Sportvorstand Christian Heidel sagte wenig zu diesem Gerücht.

"Sie wird von mir nicht hören, dass Uth kein interessanter Spieler ist. Aber das heißt nicht, dass er im Sommer deswegen zu uns wechselt", erklärte Heidel vor dem Bundesliga-Spiel bei Borussia Mönchengladbach am Samstagabend bei "Sky" und ergänzte: "17 andere Bundesliga-Manager sagen das auch." Ein Dementi ist das nicht. Klar dürfte sein: Heidel hat bei Uths Berater Volker Struth bereits nachgefragt.

Schalke-Kandidat Uth bestritt mit 24 sein erstes Bundesligaspiel

Uth kam in der aktuellen Saison bereits in 20 Pflichtspielen zum Einsatz, erzielte dabei zehn Tore und legte drei Tore vor. Insgesamt bestritt er bisher 60 Bundesligaspiele und traf 22-mal. Uths Bundesliga-Karriere begann erst spät. Er spielte lange beim 1. FC Köln in der Jugendabteilung, kam aber danach nie über Einsätze in der Regionalliga-Mannschaft hinaus. Deshalb wechselte er mit 21 in die niederländische Eredevisie zum FC Heerenveen. Da er auch dort zunächst nur in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurde, wechselte er auf Leihbasis zu Heracles Almelo. Dort gelang ihm mit acht Toren in 28 Spielen der Durchbruch. Nach seiner Rückkehr nach Heerenveen traf er dort in 32 Spielen 15-mal.

Nun wurden die Hoffenheimer auf Uth aufmerksam. Sie holten Uth für 2,2 Millionen Euro. Erst mit 24 bestritt er sein erstes Bundesliga-Spiel. Im Sommer 2017 wollte der 1. FC Köln seinen Ex-Spieler zurück in die Domstadt holen - Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann legte sein Veto ein: "Einen mit seiner Qualität lassen wir nicht gehen." Nun könnte es sein, dass Uth ablösefrei geht.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben