Transfer

Ex-Schalker Donis Avdijaj wechselt in die Türkei

Donis Avdijaj bei einem Fototermin auf Schalke.

Donis Avdijaj bei einem Fototermin auf Schalke.

Foto: Wolfgang Rattay / Reuters

Trabzonspor.  Schalkes Ex-Profi Donis Avdijaj hat einen neuen Verein gefunden. Der Angreifer wechselt zu Trabzonspor in die erste türkische Liga.

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Im Laufe des Montags kamen bereits die ersten Gerüchte, dass Avdijaj in die Türkei wechseln könnte. Trabzonspor bestätigte die Verpflichtung schließlich am Abend.

Der 22-jährige stand zuletzt beim niederländischen Erstligisten Willem II Tilburg unter Vertrag. Nachdem er zunächst sportlich überzeugen konnte, wurde sein Vertrag im März aufgelöst. Avdijaj solle sich verschiedene Disziplinlosigkeiten geleistet haben, auch mangelnde Fitness wurde ihm vorgeworfen. Seine Leistungsdaten lasen sich mit acht Toren und sechs Vorlagen in 18 Spielen allerdings gar nicht schlecht.

Das einstige Mega-Talent des FC Schalke 04 ist nun in seinem noch jungen Alter schon weit herumgekommen. Schalke lieh Avdijaj in der Vergangenheit bereits zu Sturm Graz und Roda Kerkrade aus. In der Türkei soll der kosovarische Nationalspieler einen Dreijahresvertrag erhalten, der ihm rund 250.000 Euro pro Saison einbringen soll. Das berichtet zumindest das Portal transfermarkt.de unter Berufung auf die türkische Tageszeitung "Sabah".

Ausstiegsklausel über 49 Millionen Euro

Bei Schalke sorgte Avdijaj bereits in der Jugend für Aufsehen, als er in einer Saison in der U17-Bundesliga in 25 Ligaspielen 44 Tore erzielte. Ab 2014 gehörte er zum Profikader der Königsblauen, die Ausstiegsklausel in seinem Vertrag betrug 49 Millionen Euro. Doch auf Schalke konnte sich der Offensivmann auch aufgrund verschiedener Eskapaden nie richtig durchsetzen.

In der türkischen Hafenstadt Trabzon unternimmt Avdijaj nun also einen neuen Versuch, seiner Karriere neuen Schwung zu verleihen. Immerhin: Trabzonspor beendete die vergangene Saison auf dem vierten Platz und darf dementsprechend sogar in der Europa-League starten. Dort steigen die Türken in der 3. Qualifikationsrunde in den Wettbewerb ein - wie auch Eintracht Frankfurt.

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