Fortuna-Trainer

Funkel spottet über Schalke-Angebot für Düsseldorfs Raman

Fortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel jubelt mit Benito Raman über ein Tor.

Fortuna Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel jubelt mit Benito Raman über ein Tor.

Foto: dpa

Düsseldorf.  Der Wechsel von Benito Raman (24) zum Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 droht zu scheitern. Sein Verein Fortuna Düsseldorf bleibt hart.

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Das Schalker Interesse am Düsseldorfer Flügelspieler Benito Raman könnte sich zu einem langen Transfer-Theater entwickeln. Am Sonntagabend hatte der "Express" darüber berichtet, dass der Wechsel des 24-jährigen Belgiers von Fortuna Düsseldorf zu den Königsblauen bereits perfekt sei. Dies haben die Verantwortlichen der Rheinländer bereits am Montag bestritten. Knackpunkt ist die Höhe der Ablösesumme für Raman, der beim Schalker Ligarivalen noch bis 2022 unter Vertrag steht, die Düsseldorfer aber in Richtung Gelsenkirchen verlassen möchte.

Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel hat nun gegenüber der "Bild" bestätigt, dass die Düsseldorfer ein Schalker Angebot für den schnellen Linksaußen in Höhe von sieben Millionen Euro abgelehnt haben. So soll die Fortuna eine Ablösesumme in Höhe von 15 Millionen Euro verlangen. Das erste Angebot wertete Funkel mit einer spöttischen Bemerkung ab. Er zog einen Vergleich: "Das erste Angebot waren 7 Millionen Euro, dafür geht der Löwen von Nürnberg zu Hertha. Der schießt pro Saison aber nur ein Tor...”, wird der 65-Jährige in der "Bild" zitiert.

Fortuna will Raman nur bei passendem Angebot ziehen lassen

Gemeint ist der bevorstehende Wechsel von Mittelfeldspieler Eduard Löwen, der für sieben Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg zu Hertha BSC transferiert werden soll. Funkel ist der Meinung, dass die S04-Offerte nicht den deutlich gestiegenen Marktpreisen entspreche. Raman erzielte in der abgelaufenen Saison elf Tore in 32 Pflichtspielen.

Der Offensivspieler hatte die Düsseldorfer dazu aufgefordert, "fair" zu sein und ihn ziehen zu lassen. Sein Trainer bekräftigt, dass dies nicht ohne ein aus Fortuna-Sicht angemessenes Angebot geschehen werde: "Wenn einer Verständnis für Spieler hat, dann bin ich das. Aber das kann nicht einseitig gelagert sein. Der neue Verein muss auch die angemessene Ablöse zahlen, das ist doch ganz klar."

Eine zweistellige Millionsumme wird Schalke aktuell nicht aufbringen können. Dies wäre wohl nur möglich, wenn teure Spieler wie Nabil Bentaleb, Hamza Mendyl oder Yevhen Konoplyanka, die beim Revierklub auf dem Abstellgleis stehen, den Verein verlassen.

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