Schalke 04

Lehmann hätte Zeit für Job auf Schalke, aber auch Lust?

Nicht mehr Co-Trainer beim FC Arsenal: Jens Lehmann.

Nicht mehr Co-Trainer beim FC Arsenal: Jens Lehmann.

Foto: imago

Essen.  Ex-Schalker äußert sich ausweichend auf Frage nach Beschäftigung als Berater auf Schalke. Offenbar hat bislang auch niemand Lehmmann gefragt.

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Der Ex-Schalker Jens Lehmann hat sich bei Sport1 ausweichend dazu geäußert, ob er sich vorstellen könne, einen Funktionärsposten bei Schalke zu übernehmen. „Zeit hätte ich, ob ich Lust hätte, weiß ich nicht?“ antwortete er auf die Frage von Doppelpass-Moderator Thomas Helmer.

Lehmann: Kein Anruf von Schalke

Wenn man Ungesagtes interpretieren wollte, könnte man auf die Idee kommen, das Lehmann schon wollen würde, wenn ihn jemand fragte. Allerdings hat ihn offenbar keiner gefragt, und er rechnet wohl auch nicht damit: "Schalke hat mich seit 20 Jahren nicht mehr angerufen. Vielleicht waren es auch 15“, sagte Lehmann.

Schalke-Manager Christian Heidel hatte in den vergangenen Tagen jegliche Überlegungen in dieser Hinsicht, ihm einen Berater an die Seite zu stellen, die Klub-Boss Clemens Tönnies öffentlich angestellt hatte, vehement zurückgewiesen. "Ich habe viele, viele Bewerbungen bekommen. Und die bekommen dann auch, wenn sie schriftlich vorliegen, eine Antwort: Dass da kein Bedarf besteht. Punkt."

Ex-Schalker wirbt für Berater-Lösung

In der Sache widersprach Lehmann dem Schalke-Manager. Heute könne ein „Einzelner allein nicht mehr entscheiden, welchen Spieler man holt. Je mehr Spieler involviert sind, desto besser“, sagte Lehmann.

Als Beispiel für diesen neuen Weg führte Lehmann Bayern München an: „Bayern hat Runmenigge, jemanden mit hohem Fußball-Sachverstand. Er hat Hoeneß, und er hat Salihmidzic. Das sind schon mal drei Leute, die miteinander reden können.“

Heidel findet das Thema belastend

Heidel würde das von Aufsichtsratschef Clemens Tönnies losgetretene ungemütliche Thema über einen Beistand an seiner Seite möchte der Sportvorstand des FC Schalke 04 so schnell wie möglich beenden. Die Angelegenheit mit reichlich Konfliktpotenzial in sportlich ohnehin stürmischen Zeiten sei "auch belastend", räumte Heidel nach dem mageren Remis beim FC Augsburg ein. "Das hat jetzt mit mir weniger zu tun", ergänzte Schalkes Sportvorstand.

Immerhin legt Heidel Wert darauf, dass die Debatte das Verhältnis von ihm und Klub-Boss Tönnies nicht belaste: Das sagte Heidel im Fernsehsender Sky: Um eins klar zu sagen: Zwischen Clemens Tönnies und mir gibt es 0,0 Probleme. Es ist sogar ein sehr, sehr freundschaftliches Verhältnis, und es wird niemals irgend etwas dazwischen kommen. (jk)

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