Schalke-Neuzugang

Neuzugang Kenny hat erstmal nach Schalke gegoogelt

Beim Training mit der englischen U21: Jonjoe Kenny (Mitte).

Beim Training mit der englischen U21: Jonjoe Kenny (Mitte).

Foto: MATTHEW CHILDS / Action Images via Reuters

Gelsenkirchen.  Schalke-Neuzugang Jonjoe Kenny kommt auch wegen Trainer David Wagner zu den Königsblauen. Er will mit Schalke sogar Titel gewinnen.

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Schalkes englischer Neuzugang Jonjoe Kenny hat sich nach seinem Wechsel zu den Königsblauen erstmal im Internet über sein künftiges Team schlau gemacht. „Ich kannte ein paar Namen, doch um ehrlich zu sein, musste ich googeln, um zu sehen, wer meine neuen Mitspieler genau sind. Ich freue mich, das Team bald auch persönlich kennenzulernen“, sagte Kenny am Rande der U21-Europameisterschaft zu Goal.com.

Wagner ein Grund für Schalke-Wechsel

Überzeugt vom Wechsel nach Schalke hat ihn der neue Trainer David Wagner, der Kenny aus der englischen Premier League kennt. „Der Trainer war an den Verhandlungen über den Transfer beteiligt. Er hat mir aufgezeigt, dass Schalke der richtige Verein für mich ist und mich überzeugt, diesen Schritt zu gehen“, so der 22-Jährige, der Wagner für einen „großartigen Trainer“ hält: „Man hat gesehen, was er mit Huddersfield erreicht hat, und ich bin überzeugt, dass er mich zu einem besseren Spieler machen kann.“

„Ich will mit Schalke Titel gewinnen“

Kenny ist zunächst für ein Jahr vom FC Everton ausgeliehen, weiter will er noch nicht in die Zukunft blicken. Aber sein Vorhaben für das eine Jahr ist hoch gesteckt: „Ich gehe sehr positiv mit dem Schritt um, und ich wechsle zu Schalke, um den Klub zu helfen. Ich will fester Bestandteil der Mannschaft sein und dabei helfen, den Klub wieder nach oben zu führen – da gehört er hin. Und ich will Titel mit Schalke gewinnen.“

Beraten über die Bundesliga hat sich Kenny auch mit seinem englischen Teamkollegen Reiss Nelson, der im Vorjahr an die TSG Hoffenheim ausgeliehen war: „Reiss Nelson hat enorm von der Bundesliga geschwärmt. Besonders die Stadien und Fans haben ihn beeindruckt. Er hat sich bei Hoffenheim total wohlgefühlt und hat mir geraten, den Schritt nach Deutschland zu wagen. Für junge Engländer kann die Bundesliga ein Sprungbrett sein.“ (MH)

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