Schalke

Nübel würde bei Saisonverlängerung auf Schalke bleiben

Alexander Nübel trint seinen Kaffee auf der Schalke-Bank. Vor der Corona-Pause verlor er bei S04 seinen Stammplatz.

Alexander Nübel trint seinen Kaffee auf der Schalke-Bank. Vor der Corona-Pause verlor er bei S04 seinen Stammplatz.

Foto: firo

Gelsenkirchen.  Schalke-Torwart Alexander Nübel wechselt zur kommenden Saison zum FC Bayern. Aufgrund der Corona-Krise könnte sich sein Abgang verzögern.

Der künftige Bayern-Torwart Alexander Nübel ist im Fall einer Saisonverlängerung über den 30. Juni hinaus zu einem längeren Verbleib beim FC Schalke 04 bereit. Das sagte sein Berater Stefan Backs dem „Kicker“ (Donnerstag). „Bestünde Bayern darauf, dass Alex seinen Dienst zum 1. Juli antritt, müssten sie mit Schalke reden“, sagte Backs.

Nübel hat zur kommenden Saison einen Vertrag beim deutschen Fußball-Rekordmeister aus München unterschrieben. Der Weltverband FIFA hat nun aber empfohlen, dass Verträge von Profis wegen der Corona-Krise an den wirklichen Ablauf der derzeit unterbrochenen Spielzeit angepasst werden.

Bundesliga mindestens bis 30. April unterbrochen

Dies könnte auch für die Bundesliga gelten. Der FIFA-Maßgabe zufolge sollen auslaufende Kontrakte solange verlängert werden können, bis die Saison beendet ist. Die Bundesligen haben ihren Spielbetrieb bis mindestens zum 30. April unterbrochen. Als Ziel wird avisiert, die Saison bis zum 30. Juni abzuschließen. Sicher ist das aber nicht.

In der Fußball-Bundesliga läuft bei über 70 Profis der Vertrag am 30. Juni aus, bei knapp 40 Spielern endet dann eine Leihe. Zudem sind wie im Fall Nübel bereits eine Reihe von Transfers im Sommer vereinbart. Der 23 Jahre alte Nübel hat bei den Bayern einen Kontrakt bis Mitte 2025 unterzeichnet, soll aber zunächst nur die Nummer zwei hinter Nationaltorwart Manuel Neuer (34) sein.

Seitdem Nübel seinen Vertrag bis 2026 in München unterschrieben hat, gibt es ständig Wirbel. Bei den Königsblauen wurde der 23-Jährige kurz vor der zwangsweisen Corona-Pause von Cheftrainer David Wagner auf die Ersatzbank beordert und Markus Schubert zur Nummer eins befördert. So gab es zuletzt auch Diskussionen, ob diese Entwicklung auch Folgen für seine Bayern-Zukunft haben könnte. Zahlreiche Experten wie Stefan Effenberg oder Lothar Matthäus trauen Nübel den Durchbruch in München nicht zu. (fs mit dpa)

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