FC Schalke 04

Schalke: Asamoah bildet sich weiter - mit Weidenfeller

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Die Bundesliga legt wieder los, Schalke und der BVB stehen vor wichtigen Aufgaben. Darüber sprechen wir in der neuen Folge von fußball inside.

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Gelsenkirchen.  Gerald Asamoah nimmt am dritten DFL/DFB-Lehrgang "Management im Profifußball" teil. Schalkes Legende trifft dabei einen BVB-Markenbotschafter.

43 Jahre alt ist Schalke-Legende Gerald Asamoah inzwischen - in seiner Rolle als Leiter der Lizenzspielerabteilung geht die königsblaue Legende aktuell auf. Doch am Ende seiner Karriere als Funktionär sieht er sich noch nicht. Asamoah nimmt ab Anfang Oktober am Zertifikatsprogramm "Management im Profifußball" teil, der von DFL und DFB organisiert wird und 18 Monate lang dauert.

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Schalke-Idol Asamoah: "Rouven ist einer der Besten"

Wie die DFL mitteilte, sei es das Ziel, Sportverantwortlichen aus dem Profifußball "bestmöglich auf ihre bevorstehenden Aufgaben als Entscheiderinnen und Entscheider im Profifußball vorzubereiten." Das Programm würde "anwendungsorientiertes Wissen" vermitteln und "dazu beitragen, dass Klubs eigene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an verantwortungsvolle Positionen heranführen." Auf dem Lehrplan stehen Themenfelder wie Sportrecht, Lizenzierung, Kaderplanung, Finanzmanagement und Leadership. Es gibt Online-Phasen und Präsenztage.

Asamoah hat bereits Erfahrung als Manager, wenn auch auf kleiner Ebene. Er war für Schalkes U23 verantwortlich, als sie nach dem Abstieg in die fünftklassige Oberliga die Rückkehr in die Regionalliga West schaffte. Ende Februar 2021 rückte er anstelle von Sascha Riether auf seinen gegenwärtigen Job bei den Profis. In einem Interview hatte Asamoah schon einmal verraten, dass er in einer ähnlichen Position arbeiten möchte wie Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder. "In der Zusammenarbeit mit Rouven kann ich von einem der Besten lernen", sagte Asamoah.

Derby-Streit mit Weidenfeller in der Saison 2007/2008

Aktuell hat er mit der Kaderplanung und Vertragsabschlüssen wenig zu tun. In einem Gespräch mit dieser Zeitung sagte Asamoah über seine Rolle einmal: "Ich muss nicht nur für die Jungs da sein, sondern auch sehr viel Organisatorisches klären, Entscheidungen treffen und quasi alle Abläufe und Prozesse rund um die Kabine koordinieren."

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Im DFL/DFB-Kurs trifft Asamoah einen anderen Ex-Nationalspieler: Roman Weidenfeller, Markenbotschafter des Revierrivalen Borussia Dortmund, absolviert den gleichen Kurs. Während ihrer aktiven Karriere waren beide keine Freunde. In einem Derby der Saison 2007/2008 waren sie heftig aneinander geraten, es gab schwere Vorwürfe.

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