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Schalke: Darum saß Ozan Kabak nur auf der Bank

Nur auf der Bank: Schalkes Innenverteidiger Ozan Kabak.

Nur auf der Bank: Schalkes Innenverteidiger Ozan Kabak.

Foto: dpa pa

Gelsenkirchen.  Salif Sané und Ozan Kabak fehlten am Samstag in Schalkes Startelf. Sané ist verletzt - aber was war der Grund bei Kabak? Trainer Baum klärte auf.

Beim Blick auf die Aufstellung des FC Schalke 04 vor dem Bundesligaspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (0:2) gab es zwei Überraschungen: Dass Benjamin Stambouli und Malick Thiaw gemeinsam mit Matija Nastasic Schalkes Dreier-Abwehrzentrum bildeten, hatte niemand vorhergesehen. Salif Sané gehörte nicht einmal zum Kader, Ozan Kabak saß nur auf der Ersatzbank. Nach dem Spiel klärte Trainer Manuel Baum auf: Das hatte mit den Länderspielreisen zu tun.

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Schalke-Verteidiger Kabak: Am Mittwoch 90 Minuten gespielt

Sané, der mit der Mannschaft Senegals zweimal gegen Guinea-Bissau gespielt hatte, kehrte mit einer Knieverletzung zurück. Baum mochte nach dem Spiel nicht sagen, wie lang der lange Abwehrchef pausieren muss - kurz-, mittel-, langfristig; alles sei möglich. Anfang kommender Woche würden weitere ärztliche Untersuchungen folgen. Beim 2:0-Hinspielsieg stand Sané 90 Minuten auf dem Feld, beim 1:0-Rückspielsieg im Estadio 24 de Setembro wurde er eine Minute vor dem Abpfiff eingewechselt.

Etwas anders war dies bei Kabak. Am Mittwochabend gehörte er zur Startelf der türkischen Mannschaft, die das Nations-League-Spiel in Budapest gegen Ungarn mit 0:2 verlor. "Ozan hat am Mittwoch 90 Minuten gespielt und hatte zudem eine sehr strapaziöse Anreise. Am Donnerstag ist er ganz spät zurückgekommen, hat zudem eine kleine, nicht allzu wilde Blessur mitgebracht", erklärte Baum auf Nachfrage dieser Redaktion und ergänzte: "Aus meiner Sicht war Ozan müde. Und weil ich viel Erfahrung mit solchen Länderspielreisen gesammelt habe, ist er heute auf der Bank geblieben." Baum trainierte vor seinem Amtsantritt auf Schalke die deutsche U20-Nationalmannschaft.

Baum über Schalke-Mittelfeld: "Nicht gut geschoben"

Einen wie Kabak hätte Schalke aber gut gebrauchen können - vor allem in der schwachen Anfangsphase, in der Wolfsburg durch Wout Weghorst (4.) und Xaver Schlager (24.) zu den entscheidenden Toren kam. Baum wollte aber nicht dem Abwehrzentrum die Schuld in die Schuhe schieben: "Vor allem in den ersten 30 Minuten war die Organisation vor allem im Mittelfeldbereich nicht ideal, da sind wir nicht gut geschoben. Die mussten vor allem von der Fünferkette hinten geschlossen werden. Aber die Lücken waren zu groß, um das gut zu machen."

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