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Schalke: Max Meyer verspottet Ex-Sportvorstand Heidel

Der ehemalige Schalke-Spieler Max Meyer spielt jetzt für den englischen Verein Crystal Palace.

Der ehemalige Schalke-Spieler Max Meyer spielt jetzt für den englischen Verein Crystal Palace.

Foto: Michael Regan/Getty Images

Manchester.  Max Meyer hat seinen Abschied vom FC Schalke 04 immer noch nicht ganz abgehakt. Das zeigte der 23-Jährige am Dienstagabend via Instagram.

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An Max Meyer denkt beim FC Schalke 04 momentan kaum jemand. Der Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga ist präsent, die sportliche Krise, die peinliche 0:7-Blamage bei Manchester City in der Champions League. Und doch schaffte es Meyer, sich am Dienstagabend ins Gespräch zu bringen. Kurzzeitig hatte er Schalke in einer „Instagram Story“ verspottet.

Zunächst hatte Meyer seine Follower daran teilhaben lassen, wie er die Spiele in Manchester und Turin – Juve besiegte Atletico Madrid durch drei Tore von Cristiano Ronaldo mit 3:0 – parallel im TV verfolgte. Als die Partien beendet waren, postete der Profi von Crystal Palace ein Bild von Ex-Schalke-Sportvorstand Christian Heidel. Sein Kommentar dazu: Ein Emoji mit einer Ziege und der englischen Übersetzung „GOAT“. Im Sport steht diese Abkürzung für „Greatest of all Time“ - der Größte aller Zeiten. Im nächsten Bild seiner Story klärte Meyer mit einem Bild von Ronaldo auf. Sein Kommentar dazu: „Sorry, du warst gemeint“. Auch wenn er beide Bilder nach kurzer Zeit wieder löschte: Etliche Screenshots blieben als Beweis für den Spott des 23-Jährigen!

Späte Abrechnung mit Ex-Schalke-Sportvorstand Christian Heidel

Für Meyer ist es eine späte Abrechnung mit dem Mann, der ihn – seiner Meinung nach – von Schalke vertrieb. Die Verhandlungen zwischen Heidel und Meyers Berater Roger Wittmann waren mehrfach gescheitert. Heidel erzählte daraufhin in einer TV-Talkshow pikante Details der Verhandlungen. Er verriet, dass Wittmann seinen Schützling als „Weltklassespieler“ angepriesen hatte – ein Begriff, mit dem Meyer immer noch konfrontiert wird. Kurz vor Ende der Saison 2017/18 stellte Heidel Meyer schließlich vom Training frei.

Doch Meyer ist nicht das alleinige Opfer. Das finanzielle Angebot der Königsblauen war sehr gut, er hätte zum Top-Verdiener werden können. Dass er nicht so gut ist wie er glaubt, zeigt die Bilanz in der Premier League. Er bestritt zwar 29 Pflichtspiele (zwei Tore, drei Vorlagen) für den Klub, der international keine große Nummer ist, davon aber nur zehn über die volle Distanz. Neunmal wurde er sogar nur eingewechselt.

Immerhin hat Crystal Palace als 13. der Tabelle nichts mit dem Abstieg zu tun – im Gegensatz zu Meyers Ex-Klub Schalke.

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