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Schalke-Training: Darum gerieten Sané und Bentaleb aneinander

Beim Schalke-Training gerieten Sané und Bentaleb aneinander.

Beim Schalke-Training gerieten Sané und Bentaleb aneinander.

Foto: imago

Gelsenkirchen  Verteidiger und Mittelfeldspieler gerieten im Training für wenige Sekunden aneinander. Anschließend jubelten sie ihren Konflikt weg.

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Im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga sind Emotionen und Leidenschaft gefragt. Beides gab es beim Dienstags-Training des Viertletzten Schalke 04.

Auf dem Spielfeld gerieten im Trainingsspiel, das über den halben Platz auf große Tore unter der Aufsicht von Co-Trainer Mike Büskens abgehalten wurde, Abwehrspieler Salif Sané und Mittelfeldspieler Nabil Bentaleb aneinander. Beide standen sich für wenige Augenblicke erhitzt gegenüber. Bentaleb, der vor wenigen Tagen erst nach einer Disziplinlosigkeit begnadigt worden war und von der U23 zu den Profis zurückkehren durfte, packte Sané am silber-grauen Leibchen. Der deutlich größere Sané (1,96 Meter) hielt sich den Algerier (1,87 Meter) mit einem straffen Griff an dessen Oberarme auf Distanz. Scheinbar gab es unterschiedliche Auffassungen zu einer Spielsituation.

Stevens spricht mit Streithähnen

Kurz darauf kühlten beide Heißsporne wieder herunter. Trainer Huub Stevens sprach auf dem Platz sowohl mit Sané als auch kurz mit Bentaleb. Am Ende war alles wieder gut: Das Kurz-Turnier mit vier Mannschaften entschied Team silber-grau für sich. Auf dem Siegerfoto posierten Salif Sané und Nabil Bentaleb strahlend nebeneinander. Ebenfalls zum Gewinnerteam zählten Ralf Fährmann, Sascha Riether, Omar Mascarell und Talent Ahmet Kutucu. Auf dem Weg in die Kabine schrieben die Spieler noch fleißig Autogramme und lachten mit der Sonne um die Wette. Von Zoff war da schon nichts mehr zu spüren.

Am Samstag (20.30 Uhr/Europsport-Player) treffen die abstiegsbedrohten Schalker im Heimspiel auf die TSG Hoffenheim, die sich zum Abschied von Trainer Julian Nagelsmann (wechselt zur neuen Saison als Coach zu RB Leipzig) um einen Platz im internationalen Geschäft bewirbt. Gegen die spielstarke und torhungrige TSG (60 Treffer in 29 Spielen) wird es für Schalke nicht nur auf Kompaktheit, sondern auch auf die nötige Aggressivität ankommen. Sané und Bentaleb haben ihre Aggregate für das Wochenende offenbar schon frühzeitig hochgefahren.

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