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Schalke-Vorstand Schneider: "Wir brauchen keine Hetzjagden"

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider

Foto: Getty Images

Drochtersen.  Nach dem Pokalspiel beim SV Drochtersen/Assel äußerte sich Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider zu den Fanprotesten gegen Clemens Tönnies.

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Spektakulärer Fanprotest gegen Clemens Tönnies, doch die Profis zeigten sich am Ende unbeeindruckt: Schalke 04 ist beim Pflichtspieldebüt von Trainer David Wagner nach Anlaufproblemen souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Der Traditionsklub aus der Bundesliga setzte sich beim Dorfklub SV Drochtersen/Assel mit 5:0 (1:0) durch.

Für Aufsehen sorgten allerdings die Königsblauen-Anhänger auf den provisorischen Tribünen - diese hielten als Reaktion auf die rassistischen Äußerungen von Aufsichtsratschef Tönnies vor der Partie Banner mit der Aufschrift „Wir zeigen Tönnies die Rote Karte“ in die Höhe. Der Fleischfabrikant lässt nach den Entgleisungen derzeit sein Amt drei Monate ruhen, ein selbst auferlegtes Strafmaß.

Schneider: "Die Fans haben ein starkes Statement abgegeben"

„Erstmal haben die Fans ein starkes Statement gegen Rassismus abgegeben“, sagte Schneider, „sie haben gezeigt, dass sie wenig einverstanden sind. Was wir nicht brauchen sind Hetzjagden.“ Das Thema werde die Königsblauen noch eine zeitlang begleiten, so der Sportvorstand, der sichtlich darum bemüht war, nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen. (sid)

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