FC Arsenal

Schalke: Wirbel um Kolasinac-Foto nach Foul an Max Meyer

Früher Schalker Teamkollegen, heute Rivalen: Sead Kolasinac (l., FC Arsenal) und Max Meyer (Crystal Palace).

Früher Schalker Teamkollegen, heute Rivalen: Sead Kolasinac (l., FC Arsenal) und Max Meyer (Crystal Palace).

Foto: Dan Istitene / Getty Images

Essen  Der Ex-Schalke-Profi Sead Kolasinac hat mit einem Post in sozialen Medien für Aufregung gesorgt. Hintergrund ist dabei das Foul an Max Meyer.

Bewusste Provokation oder unglückliche Bildauswahl? Der ehemalige Schalker Sead Kolasinac hat dem üblen Foul des Ex-BVB-Stürmers Pierre-Emerick Aubameyang an seinem früheren Schalke Teamkollegen Max Meyer mit einem auf der Foto-Plattform Instagram sowie beim Kurznachrichtendienst Twitter geteilten Bild für Aufregung gesorgt.

Dort ist der bosnische Fußballer, der für seine Zweikampfstärke und harte Gangart bekannt ist, zu sehen – aber auch der am Boden liegende Meyer mit schmerzverzerrtem Gesicht. Die Aufnahme stammt aus dem Spiel zwischen Crystal Palace und dem FC Arsenal. „Good fight, good team performance, but at the end only a draw. We have to reward ourselves next time and keep on fighting!“ („Guter Kampf, gute Teamleistung, aber am Ende nur ein Unentschieden. Wir müssen uns beim nächsten Mal selbst belohnen und weiter kämpfen!“), schreibt Kolasinac darunter.

Kolasinac äußert kein Wort des Bedauerns an Meyer

Ob der Arsenal-Profi damit direkten Bezug auf das Foul des Gabuners an Meyer nimmt, ist unklar. Aubameyang hatte sich unmittelbar nach dem Foul am früheren Schalke-Profi in der Öffentlichkeit entschuldigt. In Kolasinac‘ Post hingegen ist kein Wort des Bedauerns zu finden. Das ist aufgrund der gemeinsamen Schalker Zeit mindestens bemerkenswert: Er und der Mittelfeldspieler des englischen Premier-League-Klubs Crystal Palace spielten von 2012 bis 2017 für die Königsblauen, ehe Kolasinac auf die Insel wechselte.

Im Jahr darauf verabschiedete sich auch Meyer aus Gelsenkirchen, jedoch begleitet von einem unsäglichen Wechsel-Theater. Sei Berater Roger Wittmann hatte Meyer als Weltklassespieler bezeichnet und immer wieder Gerüchte um Angebote für seinen Mandanten lanciert. Damit wollte er den Druck auf Schalke-Manager Christian Heidel erhöhen, dessen Angebot er öffentlich als nicht ausreichend bezeichnet hatte. Schließlich und endlich landete der Blondschopf beim mittelmäßigen Klub von der Insel – und wurde fortan verhöhnt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (4) Kommentar schreiben