Nations League

Schalkes Heidel kritisiert die Nations League - Watzke nicht

Christian Heidel (links) und Hans-Joachim Watzke

Christian Heidel (links) und Hans-Joachim Watzke

Foto: Lars Heidrich.

Essen.  Die deutsche Nationalmannschaft trifft in der Nations League auf Frankreich und die Niederlande. Christian Heidel sieht den Wettbewerb kritisch.

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Die deutsche Nationalmannschaft tritt in den kommenden Tagen in der neuen Nations League an. Die Gegner: die Niederlande und Weltmeister Frankreich. Schalke-Sportvorstand Christian Heidel sieht den neuen Wettbewerb kritisch.

"Diese zwei frühen Länderspielpausen sind nichts Neues, glücklich darüber sind wir nach wie vor nicht. Der Unterschied zu vorher ist nun diese Nations League. Ich finde, dass man sie nur schwer greifen kann. Sind das nun Freundschaftsspiele oder doch schon Pflichtspiele? Für mich sind es Freundschaftsspiele", erklärte Heidel gegenüber dem Kicker. Und er ergänzte: "Ich glaube, dass man sich mit diesem Wettbewerb keinen großen Gefallen getan hat. Anderseits hat sich die Zahl der Spiele nicht erhöht. Das grundsätzliche Problem ist also zumindest nicht noch größer geworden - nämlich, dass Vereine, die viele Nationalspieler in ihren Reihen haben, in den Länderspielpause nicht so detailliert trainieren können wie die anderen Klubs."

BVB-Boss Watzke ist bei Nations League zwiegespalten

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sieht den Wettbewerb nicht so kritisch. "Dass irgendwann Länderspiele stattfinden müssen, ist klar. Ich würde mir wünschen, dass es in der ersten Hälfte der Saison nur zwei Länderspielpausen gibt. Aber wenn wir uns noch hundertmal beklagen, dass jetzt und im November Unterbrechungen folgen - wir müssen das so annehmen und fertig", sagte Watzke im Kicker. Und weiter: "Man muss immer unterscheiden, ob man die Nations League als Fußballfan oder als Verantwortlicher sieht. Als Verantwortlicher würde ich mir öfter Spiele wünschen, in denen etablierte Kräfte geschont werden - z. B. gegen Moldawien, San Marino oder Gibraltar. Als Fan wünscht du dir Frankreich, Holland oder England. Was diesen Wettbewerb angeht, schlagen zwei Herzen in meiner Brust."

Schalke hat diesmal zwei Nationalspieler abgestellt: Sebastian Rudy und Mark Uth. Vom BVB ist keiner dabei. (las)

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