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Schalkes Holtby und das dicke Ende

"Am Ende ist der Pimmel dick": Lewis Holtby (r., mit Trainer Ralf Rangnick) hatte seine ganz eigene Analyse des Spiels in Mainz. Foto: dapd

"Am Ende ist der Pimmel dick": Lewis Holtby (r., mit Trainer Ralf Rangnick) hatte seine ganz eigene Analyse des Spiels in Mainz. Foto: dapd

Mainz.  Nach dem Schalker Sieg in Mainz wunderte sich Trainer Ralf Rangnick über die zwei Gesichter seiner Elf, Benedikt Höwedes lobte Jefferson Farfan und Lewis Holtby kommentierte den Erfolg mit einer griffigen Kreisliga-Weisheit. Die Stimmen zum Spiel.

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Ralf Rangnick (Trainer FC Schalke 04): Das waren aus meiner Sicht zwei grundverschiedene Halbzeiten. Nach zwölf Minuten lagen wir plötzlich mit 0:2 hinten, danach haben wir richtig schlecht gespielt und alles vermissen lassen, was wir uns vorgenommen hatten. In der zweiten Halbzeit haben wir dann das andere Gesicht gezeigt. Daran ist zu erkennen, dass insgesamt noch nichts gefestigt ist. Aber man muss der Mannschaft schon ein Kompliment dafür machen, dass sie dieses Spiel noch gedreht hat.

Thomas Tuchel (Trainer FSV Mainz 05): Die 2:0-Führung war ein Luxus. In der zweiten Halbzeit wäre es besser gewesen, tiefer zu stehen und dem Gegner komplett die Initiative zu überlassen. Bei den Standards haben wir schlecht verteidigt.

Benedikt Höwedes (Kapitän FC Schalke 04): Wir haben uns in der Halbzeit geschworen, als Mannschaft rauszugehen und zu fighten. Dann haben wir eine absolut großartige Moral gezeigt. Die Einwechselspieler Jefferson Farfan und Julian Draxler haben Klasseleistungen gezeigt, vor allem Jeff hat ein tolles Comeback gegeben.

Christian Fuchs (Linksverteidiger Schalke 04, früher Mainz 05): „Wenn wir so wie in der ersten Halbzeit 90 Minuten lang gespielt hätten... – aber so ein Sieg gibt uns natürlich Selbstbewusstsein. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich am Donnerstag im Rückspiel gegen Helsinki das 0:2 noch drehen lässt.“

Lewis Holtby (Mittelfeldspieler Schalke 04, früher Mainz 05): „Ich sage es mal mit einem Spruch aus der Kreisliga A: Am Ende ist der Pimmel dick!“

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