U21

Schalkes Kehrer führt U21 bei Kantersieg als Kapitän an

Von links: Thilo Kehrer, Marcel Hartelm, Levin Oeztunali und Nadiem Amiri.

Foto: Getty Images

Von links: Thilo Kehrer, Marcel Hartelm, Levin Oeztunali und Nadiem Amiri. Foto: Getty Images

Baku.  Die deutsche U21-Nationalmannschaft hat mit 7:0 gegen Aserbaidschan gewonnen. Dreifacher Torschütze beim Erfolg war Marcel Hartel.

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Mit zwei Schalke-Spielern in der Startelf feierte die deutsche U21-Auswahl einen 7:0-Erfolg (3:0) im EM-Qualifikationsspiel in Aserbaidschan. Der überragende Mann bei dem Schützenfest war Dreifach-Torschütze Marcel Hartel vom Zweitligisten Union Berlin (2. Minute, 46., 58.). Für die weiteren Treffer sorgten Nadiem Amiri (14., TSG Hoffenheim), Aaron Seydel (28., 1. FSV Mainz 05), Lukas Klostermann (60., RB Leipzig) und Levin Öztunali (84., 1. FSV Mainz 05).

Noch kein direkter Quali-Platz

Mit dem standesgemäßen Erfolg nimmt das Team von Trainer Stefan Kuntz Kurs auf die Endrunde der Europameisterschaft im Sommer 2019. Noch liegen die Jungspunde allerdings auf keinem direkten Quali-Platz. In bislang fünf Begegnungen konnten sie vier Mal als Sieger vom Platz gehen, Anfang Oktober kassierte die U21 eine 1:3-Pleite in Norwegen. Macht in der Summe Rang zwei (9 Punkte) hinter Irland, die mit 10 Zählen an der Tabellenspitze stehen. Nur der jeweilige Erste der insgesamt neun Gruppen hat einen Startplatz bei dem Tunier, das in Italien und San Marino ausgetragen wird, sicher. Die vier besten "Vize" treten noch in Playoffs gegeneinander an.

Schalkes Reservekeeper Alexander Nübel im Tor

Im Aserbaidschaner Dalga-Stadion schenkte Trainer Kuntz gleich zwei Schalkern von Beginn an sein Vertrauen. Alexander Nübel hütete den Kasten, Abwehr-Talent Thilo Kehrer durfte die Mannschaft sogar mit der Kapitänsbinde am Arm aufs Feld führen. Nach 57. Minuten machte der Abwehrchef Platz für Pascal Stenzel.

Währenddessen zuckten alle BVB-Anhänger wohl kurzzeitig zusammen, als Mo Dahoud noch vor der Pause ausgewechselt wurde (40.). Warum der 21-Jährige so früh vom Rasen ging, war bis unmittelbar nach Apfiff nicht abzusehen. Einen verletzten Eindruck machte Dahoud allerdings nicht, er verließ das Feld im Dauerlauf.

Mit dem 7:0 war die deutsche Auswahl sogar noch torhungriger als im Hinspiel Anfang Oktober. Vor rund vier Wochen zelebrierte der DFB-Nachwuchs einen 6:1-Schützenfest über Aserbaidschan.

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