Schalke-Interview

Schalkes Stambouli: Wir Spieler müssen die Fans glücklich machen

Benjamin Stambouli vom FC Schalke 04

Foto: firo Sportphoto / Jürgen Fromme

Benjamin Stambouli vom FC Schalke 04 Foto: firo Sportphoto / Jürgen Fromme

Gelsenkirchen.  Benjamin Stambouli ist beim FC Schalke 04 in der Dreierkette gesetzt. "Ich traue uns in Bremen einen weiteren Sieg zu", sagt Stambouli.

Benjamin Stambouli ist einer der Spieler auf Schalke, die am meisten vom Trainerwechsel profitiert haben. Domenico Tedesco setzt auf den Franzosen, Schalkes Trainer hat den 27-Jährigen vom defensiven Mittelfeldspieler zum Verteidiger in der Dreierkette umgeschult.

Die Champions League hat begonnen, Anpfiff in der Europa League ist an diesem Donnerstag. Wie sehr schmerzt es, dass Schalke international nicht dabei ist?

Benjamin Stambouli: Auf dem Sofa zu sitzen und sich die Spiele anschauen zu müssen, fühlt sich nicht gut an. Es tut mir weh, nicht auf dem Rasen zu stehen. Es muss unser Ziel sein, in der nächsten Saison wieder in einem der beiden Wettbewerbe vertreten zu sein.

Der Kader ist arg verkleinert worden. Vorteil oder Nachteil?

Stambouli: Das kann ich nicht sagen. Jeder Spieler weiß auf jeden Fall, dass er wichtig für die Mannschaft ist und gebraucht wird. Dass er immer gute Leistungen bringen muss. Die Auswahl an Spielern ist schließlich nicht mehr so groß.

Was sagen Sie dazu, dass Fans Manager Christian Heidel vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart mit Transparenten für seine Transferpolitik kritisiert haben?

Stambouli: Ich war allein auf das Spiel fokussiert. Wir Spieler sind dafür verantwortlich, die Fans glücklich zu machen. Mit Siegen wie am Sonntag.

Was erwarten Sie am Samstag im Spiel bei Werder Bremen?

Stambouli: Wir sind gut in die Saison gestartet, ich traue uns in Bremen einen weiteren Sieg zu. An die vergangene Saison, als wir in Bremen 0:3 verloren haben, erinnere ich mich nicht mehr so gerne. Am Samstag müssen wir selbstbewusst auftreten und nach vorne besser verteidigen. Gegen Stuttgart haben wir uns manchmal zu sehr zurückfallen lassen. Das war nicht der Plan. Wir wollen Pressing spielen. Daran arbeiten wir in dieser Woche im Training.

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