Schalke

Tönnies verurteilt nachträglich Aktion von Schalke-Fans

Schalke-Boss Clemens Tönnies am Donnerstagabend bei einer Podiumsdiskussion in Bonn.

Schalke-Boss Clemens Tönnies am Donnerstagabend bei einer Podiumsdiskussion in Bonn.

Foto: dpa

Gelsenkirchen.  Im März hatten Schalke-Ultras Kapitän Benjamin Stambouli die Binde weggenommen. Dafür gab es nun ein Rüffel von Klubboss Clemens Tönnies.

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Clemens Tönnies, Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04, hat bei einer Podiumsdiskussion in Bonn eine Aktion der Ultras verurteilt, die vor einigen Wochen nach dem 0:4-Debakel gegen Fortuna Düsseldorf für Aufregung gesorgt hatte. „Ich ärgere mich, dass Fans auf den Rasen gehen und einem verdienten Spieler die Kapitänsbinde abnehmen. Damit überschreiten wir jede Linie, die es gibt,“ sagte Tönnies. Die Fans hatten damals symbolisch von Benjamin Stambouli die Rückgabe einer besonderen Binde verlangt, die sie selbst Monate vorher der Mannschaft überreicht hatten.

Bayern-Präsident Hoeneß verteidigt Ribéry

Bei derselben Veranstaltung verteidigte FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß den Franzosen Franck Ribéry mit Verspätung in dessen Goldsteak-Affäre. „Der einzige Fehler, den er gemacht hat, war, dass er das Steak nicht an die Wand geklatscht hat“, sagte Hoeneß. „Er war sich überhaupt nicht im Klaren darüber, dass er missbraucht wurde.“ (dpa/fs)

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