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Zwei Ex-Schalker reagieren aufs BVB-Foto von Rabbi Matondo

Rabbi Matondo.

Rabbi Matondo.

Gelsenkirchen  Das Foto von Schalke-Spieler Rabbi Matondo im BVB-Trikot sorgte in den sozialen Medien für Gesprächsstoff. Auch zwei Ex-Schalker reagierten.

Manchmal sagen Symbole mehr als Worte. Naldo (37), zwischen 2016 und 2018 für den FC Schalke am Ball, reagierte mit dem Emoji einer sich mit der Hand vors Gesicht schlagenden Figur. Timo Hildebrand (41), von 2011 bis 2014 als Torwart auf Schalke aktiv, sendete das Bild des Affen, der nichts sehen will und die Hände über die Augen lehnt, dazu noch eine schulterzuckende Figur. Es waren Reaktionen auf das Foto von Rabbi Matondo, das in den sozialen Netzwerken für Furore gesorgt hatte. Und auch zwei ehemalige Schalker zum Kopfschütteln brachte.

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Durch ein Foto im Trikot seines beim Erzrivalen Borussia Dortmund spielenden Freundes Jadon Sancho hatte sich Jungstar Matondo Ärger bei seinem Verein FC Schalke 04 eingebrockt. „Ich habe Rabbi Matondo am Telefon mehr als deutlich gemacht, was ich von so einer unüberlegten Aktion halte“, sagte Sportvorstand Jochen Schneider: „Er ist zwar erst 19 Jahre alt, aber das darf ihm trotzdem nicht passieren.“

In den sozialen Medien fällt das Echo gemischt aus

Das über die sozialen Medien verbreitete Foto hatte den Waliser offenbar beim Fitness-Training in Cardiff gezeigt. Es führte bereits zu heftigen Fan-Protesten in den sozialen Netzwerken. Matondo müsse sich zudem entschuldigen, forderte Schneider. Zudem habe man ihm „klar gesagt, dass er auf und neben dem Platz die passende Reaktion auf sein Fehlverhalten zeigen muss“.

In den sozialen Medien fiel das Echo gemischt aus. „Rabbi und Sancho sind befreundet. Wie sollte Königsblau reagieren? Gar nicht“, schrieb ein User auf Twitter. Denn ja, sowohl Matondo als auch Sancho wurden in der Nachwuchsabteilung von Manchester City ausgebildet und wagten als Teenager den Schritt nach Deutschland. Ein anderer Twitter-User sah es so: „Er kann privat tragen, was er will, aber sich nicht fotografieren lassen und es online stellen.“ Ein weitere Meinung: „Jetzt muss er im nächsten Spiel sein Tor gegen Dortmund machen (oder zwei).“ (fs)

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