VfL Bochum

Abends fallen die Tore beim VfL Bochum wie reife Früchte

Westenfelds Oussama Dolla versucht hier Kevin Stöger aufzuhalten. Es blieb bei dem Versuch.

Foto: Dietmar Wäsche

Westenfelds Oussama Dolla versucht hier Kevin Stöger aufzuhalten. Es blieb bei dem Versuch. Foto: Dietmar Wäsche

Bochum.  Gleich zwei Spiele hat der VfL Bochum am Mittwoch bestritten: Mittags hieß der Gegner Borussia Dortmund, abends SF Westenfeld.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Heimlich, still und leise haben sie sich getroffen an diesem grau-verhangenen Novembertag und ein Spielchen gemacht - Borussia Dortmund und der VfL Bochum. Mit 4:2 setzte sich der Bundesligist in diesem Privatspiel durch.

Die Partie lief über 3x30-Minuten. Das erste Drittel ging an den VfL, der nach Treffern von Lukas Hinterseer und Johannes Wurtz - bei einem Gegentreffer von Maximilian Philipp - mit 2:1 führte. Doch André Schürrle, Pierre-Emerick Aubameyang per Elfmeter und erneut Weltmeister Schürrle sorgten mit ihren Toren am Ende für ein Erfolgserlebnis des BVB, der, ähnlich wie der Zweitligist, gerade über jedes Erfolgserlebnis froh ist.

VfL-Trainer Jens Rasiejewski setzte in Dortmund 22 Spieler ein, darunter auch die drei A-Junioren Tom Baack, Sergio Gucciardo und Baris Ekincier. Von den zur Verfügung stehenden Bochumer Profis kam dort lediglich Alexander Merkel nicht zum Einsatz. Die Rekonvaleszenten Tim Hoogland und Sidney Sam wurden noch geschont, Robbie Kruse, Dimitrios Diamantakos und Görkem Saglam sind mit ihren Verbandsmannschaften unterwegs.

Merkel und Tesche spielten durch

Der ehemalige „Italiener“ Merkel durfte dann abends über volle 90 Minuten ran, als der VfL dem Fairplay-Pokal-Sieger SF Westenfeld die Ehre erwies. Gespielt wurde wegen des Belags am Nachwuchsleistungszentrum des Zweitligisten, und diesmal war die Ausgangslage komplett anders als am Mittag. In Dortmund, so Rasiejewski, habe das „Spiel gegen den Ball“ im Vordergrund gestanden, gegen den B-Ligisten war es naturgemäß das Spiel mit Ball.

Das Ergebnis war standesgemäß, der VfL gewann mit 18:0 (10:0). Robert Tesche, wie Merkel und Julian Thomas 90 Minuten auf dem Platz, schoss dabei mit vier Treffern den Vogel ab, Luke Hemmerich und A-Junior Sergio Gucciardo steuerten jeweils drei Treffer bei. Zweimal trafen Merkel und Julian Thomas, je einmal freuen durften sich Kevin Stöger, Jannis Fraundörfer, Evangelos Pavlidis und Baris Ekincier. Die Sportfreunde Westenfeld unterstrichen, dass die Mannschaft den Fairness-Preis zu Recht bekommen hatte. Aber immerhin kam der B-Ligist in der ersten Halbzeit zu einem Lattentreffer.

Am Samstag geht es trotz der Länderspielpause weiter für die Profis des VfL Bochum - mit einem Testspiel in den Niederlanden bei Helmond Sport. Beim Heimatverein von Rein van Duijnhoven, dem Kulttorhüter des VfL, läuft es momentan ähnlich mau wie bei den Bochumern. Tabellenplatz zehn in der Jupiler League (2. Liga) ist auch nicht gerade das, was man sich wünscht. Van Duijnhoven ist übrigens immer noch Torwarttrainer in Helmond.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (12) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik