VfL-Foto-Shooting

Beim Fotoshooting werden VfL-Entscheidungen sichtbar

Letzte Vorbereitungen von Fotografen und Spielern auf das Foto-Shooting beim VfL.

Letzte Vorbereitungen von Fotografen und Spielern auf das Foto-Shooting beim VfL.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Bochum.  Großes Fotografen-Aufgebot beim VfL. Am Dienstag wurden die Fotos für die Saison gemacht. Beim Foto-Shooting fehlten einige Spieler.

Mit dieser Geschichte erntet Thorsten Legat auch heute noch jede Menge Lacher. Als er Profi beim FC Schalke war, zog er sich für ein Mannschaftsfoto die Hose fast bis unter die Achseln. Das Bild erschien. Schalke-Boss Rudi Assauer brummte Legat eine satte Strafe auf. Nach dem Foto-Shooting des VfL Bochum am Dienstag im Ruhrstadion muss kein Spieler eine Strafe fürchten. Alle Spieler, Trainer und Betreuer benahmen sich. Interessanter war da schon fast, welche Spieler fehlten.

Wer es bis jetzt nicht mitbekommen hat, dass der VfL nicht mehr mit Stefano Celozzi und Tim Hoogland plant, weiß es jetzt spätestens nach Foto-Aufnahmen. Die beiden fehlten, sie „durften“ nicht mit auf das Bild. Und mit Baris Ekincier fehlte ein weiterer Akteur, der beim VfL noch einen gültigen Arbeitsvertrag hat. Allem Anschein nach wird auch der junge Angreifer den VfL verlassen. Er hatte bereits am Montag beim ersten Training nach der Rückkehr aus dem Trainingslager gefehlt. Da hatte es noch geheißen, dass er muskuläre Probleme habe.

Ekincier war nur Ergänzungsspieler

Am Rande des Foto-Shootings wurde dann daraus, dass er auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch sei. Er hat beim VfL einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Möglich daher, dass der VfL den Spieler nur ausleiht. In der vergangenen Saison kam er nur im Spiel gegen Jahn Regensburg und dort auch nur für 16 Minuten zum Einsatz.

Er hatte das Trainingslager komplett mitgemacht, war von Trainer Robin Dutt in den Spielen gegen St. Gallen und die Grasshoppers Zürich aber überschaubar eingesetzt worden. Ekincier, aus der eigenen Jugend in den Profi-Kader gerückt, war bislang nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinausgekommen. In der vergangenen Saison fehlte er zudem länger, weil ein Test des Herz-Kreislauf-Systems einen pathologischen Befund ergeben hatte.

Alle Spieler sind fit

Auch ohne die drei Spieler hat Dutt einen großen Kader. Zudem sind alle Spieler fit. Lediglich Maxim Leitsch, Dominik Baumgartner und Jordi Osei-Tutu hatten am Montag individuell trainiert, sind aber voraussichtlich gegen Barnsley im Kader.

In den beiden noch ausstehenden Vorbereitungsspielen gegen den FC Barnsley (Mittwoch, 19 Uhr, Marl) und gegen Hertha BSC Berlin (Samstag, 18 Uhr, Ruhrstadion) wird Dutt voraussichtlich schon die Formation aufbieten, die er zum Start in die Zweitligasaison gegen Jahn Regensburg aufbieten wird. Viele Möglichkeiten, dass sich eine Stammformation findet und einspielt, hat er nicht mehr.

Dutt erwartet eine ähnliche Mentalität

Mit dem FC Barnsley erwartet Dutt ein Team, das ähnlich auftritt wie seins. „Das ist die zweite englische Liga“, sagte er. „Ich denke, sie werden mit der gleichen Mentalität spielen wie wir.“ Dutt hofft auf einen guten Test. „Ich habe in der Vorbereitung auch schon gegen Chelsea oder Manchester City gespielt. Die waren dann nicht immer komplett. Da muss man mit den Ergebnissen aufpassen. Die darf man dann nicht überbewerten.“

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