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Bochumer Wunsch: Kein Berliner Aufstieg im Ruhrstadion

Musste mit Verdacht auf Bänderriss raus: Dominik Baumgartner.

Musste mit Verdacht auf Bänderriss raus: Dominik Baumgartner.

Foto: firo Sportphoto/Selim Sudheimer

Das 0:0am Millerntor in Hamburg fanden die Bochumer Gäste in Ordnung, aber eine Berliner Aufstiegsfeier im eigenen Stadion wollen sie verhindern.

Robin Dutt: Wir haben schon in der ersten Halbzeit umgestellt auf ein 4-2-3-1, das war eher Schadensbegrenzung. Nach der Pause haben wir erneut umgestellt, und wer mich kennt, weiß, dass ich nicht gerne zwei Umstellungen im Spiel vornehme, das ist ein Kompliment für den Gegner. Im 4-1-3-2 hatten wir deutlich besseren Zugriff, haben Druck gemacht. Letztlich wäre ein 3:3 für die Zuschauer sicher schöner gewesen, der Punkt aber geht in Ordnung.“

Manuel Riemann: Das Unentschieden geht absolut in Ordnung. Man hat auch gemerkt, dass es für beide um nicht mehr alles ging, denn die Räume, die bespielt werden konnten, waren größer als im Normalfall. Umso erstaunlicher, dass die Partie 0:0 ausgeht. Prinzipiell gönne ich es jedem, der am Ende aufsteigt. Aber ich fände es nicht so geil, wenn Berlin in unserem Stadion aufsteigt. Das wollen wir verhindern und gewinnen.“

Thomas Eisfeld: In der ersten Halbzeit hatten wir sehr wenig Zugriff und im Mittelfeldzentrum das Spiel nicht im Griff. Wir haben umgestellt, in der zweiten Halbzeit lief es deutlich besser. Wir hatten einige Chancen, das 1:0 zu machen, waren kompakter. Wir können zufrieden sein mit dem einen Punkt. Gegen Union Berlin werden wir alles raushauen. Wir wollen nicht, dass ein Gast im Ruhrstadion den Aufstieg feiert.”

Dominik Baumgartner: St. Pauli hat anfangs viel Druck gemacht, wir sind glücklich mit einem 0:0 in die Pause gekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir es phasenweise richtig gut gemacht, hatten die große Chance von Silvère. Der Punkt geht in Ordnung, wir nehmen ihn mit. Laut Doc gibt es bei mir einen Verdacht auf einen Bänderriss am Knöchel. Am Mittwoch soll ein MRT Aufschluss geben, jetzt ist es noch zu sehr geschwollen.”

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