VfL Bochum

Bochums Trainer Dutt stärkt Riemann den Rücken

Ist in die Diskussion geraten und steht nun in der Bringschuld: Manuel Riemann.

Ist in die Diskussion geraten und steht nun in der Bringschuld: Manuel Riemann.

Foto: firo Sportphoto/Ralf Ibing

Bochum.  Manuel Riemann wird auch am Samstag beim Besuch des SC Paderborn das Tor des VfL Bochum hüten. Das hat VfL-Trainer Robin Dutt gesagt.

Groß war der Ärger bei den VfL-Fans nach der 0:3-Schlappe in Sandhausen, hitzig wurde diskutiert, kaum ein Bochumer Spieler kam dabei gut weg. Besonders im Fokus stand an seiner alten Wirkungsstätte jedoch Torhüter Manuel Riemann, dem bereits der Gegentreffer beim 2:1-Sieg gegen den MSV Duisburg angekreidet worden war. Riemann ist keiner, der mauert, wenn es eng wird. Der 30-Jährige übernimmt Verantwortung, meldet sich zu Wort und hält auch den Kopf für seine missratenen Aktionen hin.

Dutt lehnt Torwart-Debatte ab

Eines ist sicher. Sollte er sich nicht noch verletzen, wird Manuel Riemann auch am Samstag im Bochumer Tor stehen, wenn der SC Paderborn mit seiner Torfabrik im Ruhrstadion aufkreuzt und einige brenzlige Situationen auf den VfL-Schlussmann zukommen könnten. Robin Dutt hat jedenfalls überhaupt keine Lust, sich auf eine Torwartdebatte einzulassen. „Ich vertraue Manuel Riemann hundertprozentig, er bleibt unsere Nummer eins. Ich sehe auch keinen Unterschied darin, ob ein Torwart einen Fehler macht oder ein Stürmer verschießt. Fehler passieren - überall. Und Manuel hat ja auch schon einige Punkte für uns geholt“, sagte der VfL-Trainer unmissverständlich. Allerdings ist Riemann nach seinem Stotterstart in den Spielen gegen Duisburg und in Sandhausen nun in der Bringschuld. Der gebürtige Bayer braucht ein paar fehlerfreie Auftritte, um die Diskussion um ihn komplett zu beenden.

Am Samstag wird er hinter einer Abwehr stehen, die wohl nur auf einer Position im Vergleich zur Partie in Baden-Württemberg verändert wird. Wie es aktuell aussieht, bleibt nämlich Jan Gyamerah auf der Außenbahn, folglich wird Dominik Baumgartner den verletzten Innenverteidiger Patrick Fabian ersetzen. Während die Konkurrenzsituation in der Defensive wegen der Verletzungen von Fabian und Maxim Leitsch noch überschaubar ist, geht es bei den Offensiven inzwischen munter zu, obwohl auch hier mit dem gesperrten Silvere Ganvoula und dem verletzten Tom Weilandt gegen Paderborn zwei Akteure fehlen werden.

Viel Konkurrenz beim VfL in der Offensive

Chung-Yong Lee präsentiert sich jedenfalls im Training wieder agil und tatendurstig, auch Sidney Sam ist weiterhin gut bei Kräften. Robbie Kruse, Simon Zoller und Torjäger Lukas Hinterseer, der einen unübersehbar schweren Start ins neue Jahr hatte, stehen ja ebenfalls zur Verfügung. Da hat es Sebastian Maier, dem es noch ein wenig an Spritzigkeit zu fehlen scheint nach der langen Verletzungspause, nicht leicht auf sich aufmerksam zu machen. Bislang agiert der ehemalige Hannoveraner beim VfL noch sehr zurückhaltend.

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