DFB-Pokal

VfL gegen FC Bayern - Goretzka freut sich auf Pokal-Hammer

Leon Goretzka als 17-Jährige mit dem damaligen Bochumer Trainer Peter Neururer.

Leon Goretzka als 17-Jährige mit dem damaligen Bochumer Trainer Peter Neururer.

Foto: Udo Kreikenbohm / FUNKE Foto Services

Essen.  Ex-Profi Christoph Metzelder hat die zweite DFB-Pokalrunde ausgelost. Der VfL Bochum bekam den attraktivsten Gegner zugelost: Bayern München.

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Einer freut sich ganz besonders auf die zweite Runde in der DFB-Pokalsaison 2019/2020 - und das verkündete Nationalspieler Leon Goretzka nur wenige Minuten, nachdem die Lose gezogen waren. Goretzka tritt mit Titelverteidiger FC Bayern München beim Zweitligisten VfL Bochum an. Beim VfL spielte Goretzka von der F- bis zur A-Jugend, als 17-Jähriger feierte er beim VfL sein Profifußball-Debüt.

Zuerst fiel Goretzka nur ein Hashtag ein: "#WoKannIchTicketskaufen" - denn in den sozialen Netzwerken postet er noch sehr oft Fotos aus seiner Heimatstadt, in der noch viele Freunde wohnen. Auch Bayerns Nachwuchs-Chef Hermann Gerland dürfte sich freuen. Gerland gehört zur Bochumer Jahrhundertelf, da er für den VfL jahrelang spielte und auch als Trainer arbeitete.

Etwas nüchterner sah das Los Bochums Sport-Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz: "Das ist natürlich das attraktivste Los, das man ziehen kann. Wir freuen uns auf ein volles Vonovia Ruhrstadion. Pokal, Flutlicht, die Bayern - was will man mehr!? Wir werden alles raushauen!" In der Saison 2011/2012 hätten die Bochumer die Bayern beinahe im Achtelfinale besiegt. Erst durch ein Tor von Arjen Robben in der Nachspielzeit gewann der Rekord-Pokalsieger mit 2:1 (0:1). Am 10. Februar 2016 trafen beide Klubs im Pokal-Viertelfinale aufeinander - da war es aber nicht ganz so spannend. Durch Tore von Robert Lewandowski (2) und Thiago setzten sich die Münchener mit 3:0 (1:0) durch.

Ex-Profi Christoph Metzelder zog am Sonntagabend im Rahmen der ARD-Sportschau 32 Lose, in der zweiten Runde stehen 16 Partien an. Nur vier noch beteiligte Mannschaften spielen nicht in der 1. oder 2. Bundesliga. Die Drittligisten 1. FC Kaiserslautern und MSV Duisburg sowie die Regionalligisten 1. FC Saarbrücken (Südwest) und SC Verl (West) gehen als Außenseiter ins Rennen. Für alle Mannschaften geht es um viel Geld. Für die Qualifikation zur zweiten Runde gab es bereits 351.000 Euro - die Prämie für das Erreichen des Achtelfinals beträgt 702.000 Euro. Insgesamt werden 56,16 Millionen Euro ausgeschüttet.

Gespielt wird am 29. und 30. Oktober 2019. Der termingenauen Ansetzungen folgen in den kommenden Wochen.

Das sind die Paarungen in der zweiten Runde des DFB-Pokals

1. FC Kaiserslautern - 1. FC Nürnberg

SC Verl - Holstein Kiel

MSV Duisburg - 1899 Hoffenheim

1. FC Saarbrücken - 1. FC Köln

Darmstadt 98 - Karlsruher SC

Bayer Leverkusen - SC Paderborn

SC Freiburg - 1. FC Union Berlin

Fortuna Düsseldorf - Erzgebirge Aue

VfL Bochum - FC Bayern München

Arminia Bielefeld - Schalke 04

Borussia Dortmund - Borussia Mönchengladbach

Hertha BSC - Dynamo Dresden

VfL Wolfsburg - RB Leipzig

Werder Bremen - 1. FC Heidenheim

Hamburger SV - VfB Stuttgart

FC St. Pauli - Eintracht Frankfurt

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