Vorbereitung des VfL

Dutt verteilt zum Ende der Vorbereitung noch Spielzeit

Trainer Robin Dutt (r.) konnte mit dem Auftritt von Simon Lorenz (M.) zufrieden sein.

Trainer Robin Dutt (r.) konnte mit dem Auftritt von Simon Lorenz (M.) zufrieden sein.

Foto: Udo Kreikenbohm / WAZ FotoPool

Bochum.  Mit einem 1:1 gegen Hertha BSC Berlin endete die Vorbereitung für den VfL. Trainer Robin Dutt brachte dabei alle Spieler. Auch zwei Youngster.

Als Robin Dutt in der Schlussminute im Spiel gegen Hertha BSC Berlin auch noch Moritz Römling und Jan Wellers auf das Feld schickte, hatte er alle Spieler gebracht, die ihm an diesem Tag zur Verfügung standen. Der Trainer des VfL Bochum verteilte quasi zum Ende der Vorbereitung noch einmal Süßigkeiten in Form von Spielzeit.

Sehr lange konnten sich die beiden jungen Spieler nicht mehr zeigen. Überpünktlich pfiff Schiedsrichter Thorben Siewer ab. War die Einwechslung von Römling und Wellers ein kleines Dankeschön für ihren Einsatz im Verlauf der Vorbereitung, so setzte Dutt mit der Startaufstellung schon ein Ausrufezeichen in Richtung Saisonstart.

Startelf zeichnet sich ab

Am kommenden Sonntag beginnt die Zweitliga-Saison für den VfL mit dem Spiel bei Jahn Regensburg. Dafür, so scheint es, hat Dutt seine Startaufstellung schon fast gefunden. Wobei fraglich ist, ob Abwehrchef Saulo Decarli und Angreifer Simon Zoller rechtzeitig fit werden. Während es bei Decarli sehr wahrscheinlich ist, ist es bei Zoller wohl eher unwahrscheinlich. Er hat eine Schnittwunde am rechten Bein. Dabei wäre gerade seine Einsatzfähigkeit sehr wichtig.

Mit Silvère Ganvoula fällt ein Angreifer zumindest für dieses Spiel definitiv aus. Er hat im letzten Saisonspiel der vergangenen Saison gegen Union Berlin die Gelb-Rote Karte gesehen und ist daher gesperrt.

Ganvoula ist zunächst gesperrt

Sollte Zoller nicht spielen können, muss Dutt entscheiden, ob er Ulrich Bapoh einen Startelf-Einsatz zutraut. Danny Blum sollte als Angreifer gesetzt sein. Auch wenn er das selber nach dem Hertha-Spiel und seinem Freistoß-Tor zum 1:0 zurückhaltend kommentierte. „Was nutzt es jetzt, wenn ich sage, dass ich hoffe, dass ich spiele und dann verletzte ich mich in der kommenden Woche.“

Passieren kann das immer. Simon Lorenz weiß davon zu berichten. Der Innenverteidiger bekam in der letzten Aktion beim Training am Freitag einen Schlag auf den Knöchel. Sein Einsatz gegen Berlin war lange fraglich.

Viele Möglichkeiten im Mittelfeld

„Wir haben das sehr kurzfristig entschieden“, sagte er. Eine Beeinträchtigung war ihm im Spiel dann aber nicht anzusehen. Er überzeugte erneut. Ebenso wie Armel Bella-Kotchap an seiner Seite. Sollte Decarli spielen können, hätte Dutt hier Wahlmöglichkeiten.

Die sind im Mittelfeld derzeit am größten. Gegen Berlin ließ Dutt Thomas Eisfeld, Sebastian Maier, Tom Weilandt und Milos Pantovic beginnen. Nach dem Wechsel brachte er Chung-Yong Lee, später auch noch Robert Tesche und Görkem Saglam. Anthony Losilla fehlte verletzt. Auch der Kapitän ist immer ein Startelf-Kandidat.

Eine Woche hat Dutt nun noch, um seine erste Startelf der Saison zu finden.

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