Trainingslager

Auf den VfL Bochum wartet der erste Härtetest

Die Stimmung ist gut im Trainingslager des VfL Bochum in Weiler im Allgäu: Patrick Fabian (l.) und Simon Zoller (r.).

Die Stimmung ist gut im Trainingslager des VfL Bochum in Weiler im Allgäu: Patrick Fabian (l.) und Simon Zoller (r.).

Foto: Revierfoto

Weiler im Allgäu.  Am Dienstag steht das nächste Testspiel für den Fußball-Zweitligisten VfL Bochum an. Es geht gegen den Schweizer Erstligisten St. Gallen.

Am Dienstag beim zweiten Training des VfL Bochum an diesem Tag im Trainingslager in Weiler im Allgäu fehlten erstmals Spieler. Chung-Yong Lee, Danny Blum, Sebastian Maier, Moritz Römling, Danilo Soares arbeiteten individuell im Kraftraum des Team-Hotels. Alternative Belastungssteuerung heißt das bei den Profis. In den Einheiten zuvor hatte Trainer Robin Dutt immer 31 Spieler auf dem Platz. Beim Test am Dienstag (9.) um 18.30 Uhr in St. Margarethen gegen den Schweizer Erstligisten St. Gallen wird Dutt voraussichtlich aber deutlich weniger Akteure einsetzen.

Der Trainingsplatz ist voll

„Wir müssen abwarten, wie die Spieler sich erholen“, sagte er am Montag im Teamhotel. „Es ist keiner so angeschlagen, dass jetzt schon klar wäre, dass er nicht wird spielen können.“ Definitiv fehlen werden nur Tim Hoogland und Stefano Celozzi, die sportlich keine Rolle mehr spielen.

Von seiner Mannschaft erwartet er, „dass man die Trainingsinhalte sieht, so lange die Beine tragen“. Da in den ersten Tagen des Trainingslagers vornehmlich die Defensive auf dem Trainingsplatz und im Besprechungsraum Thema war, legt Dutt gegen St. Gallen darauf das Hauptaugenmerk. „Natürlich spielt dann auch eine Rolle, welchen Schwerpunkt der Gegner setzt und wie frisch er ins Spiel geht und ob sie vielleicht einen Tag Erholung hatten.“

Den hatten die Bochumer in den vergangenen drei Wochen kaum. Stellvertretend für die Bochumer Spieler sagte Angreifer Simon Zoller nach dem fünften Training im Trainingslager: „Mir tut alles weh.“

St. Gallen ist der älteste Fußballverein

Auch daher wird das Spiel gegen St. Gallen der erste echte Härtetest für die Bochumer. Die ersten Spiele der Vorbereitung hatte das Team von Robin Dutt in Bochum gegen Teams aus Bochum bestritten. Westfalenligist Wiemelhausen war da die größte sportliche Herausforderung.

Das Spiel in der Schweiz ist auch deshalb ein besonderes, weil es gegen den ältesten noch bestehenden Fußballverein auf dem europäischen Festland geht. Der Verein wurde am 19. April 1879 gegründet. In der abgelaufenen Saison verpasste das Team des deutschen Trainers Peter Zeidler knapp die Qualifikation für die Europa-League. Von Namen der bekannteste Spieler ist aktuell Torwart Jonathan Klinsmann, der Sohn von Jürgen Klinsmann. Er wechselte zu dieser Saison von Hertha BSC Berlin in die Schweiz.

Leserkommentare (5) Kommentar schreiben