Hemmerich

Gut für Schalke: Hemmerich entwickelt sich in Bochum weiter

Luke Hemmerich.

Foto: firo

Luke Hemmerich. Foto: firo

Bochum.  Luke Hemmerich konnte zu Saisonbeginn wegen einer Verletzung keine Spiele für den VfL Bochum absolvieren. Doch die Schalke-Leihgabe steht jetzt wieder auf dem Rasen.

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Auch wenn die Saison für den VfL Bochum bislang alles andere als rosig verlief, gibt es einen Spieler, der den letzten Wochen durchaus Positives abgewinnen kann: Luke Hemmerich. Die Leihgabe des FC Schalke hat es nach seinem Bänderriss zu Saisonbeginn geschafft, sich in die Startelf zu kämpfen - und durchaus zu überzeugen. Auch wenn Hemmerich das DFB-Pokalaus beim SC Paderborn durch einen groben Schnitzer vor dem Gegentor zum 0:2-Endstand besiegelte.

"Ich habe mich gut etabliert, ich bin richtig gut angekommen", meint Hemmerich. Er habe jetzt in einigen Spielen in der Startelf gestanden. Allerdings: "Ich weiß, dass ich noch mehr kann und versuche immer, mich weiter zu verbessern."

Spielpraxis in Bochum sammeln

Der gebürtige Essener soll an der Castroper Straße Spielpraxis sammeln, bevor er im Sommer 2018 nach Gelsenkirchen zurückkehrt. Das war bei der Vereinbarung des Leihgeschäfts im August so vereinbart worden. Um diese Leihe zu ermöglichen, hatte Schalke 04 den zum Ende dieser Saison auslaufenden Vertrag des 1,78 Meter großen Verteidigers vorzeitig um gleich zwei Jahre verlängert. Der FC Schalke schaut also genau auf die Entwicklung des Talentes.

Am Freitag reisen die Bochumer jetzt zum Tabellenletzten 1. FC Kaiserslautern (18.30 Uhr), dort zählt nur ein Sieg. Auch weil die Mannschaft von Trainer Jens Rasiejewski trotz des engagierten Auftritts gegen den Tabellenführer aus Düsseldorf nur drei Punkte von Relegationsplatz 16 trennen. Die Ansprüche an der Castroper Straße sind andere, das weiß auch Hemmerich. "Kaiserslautern ist unten tief drin, die müssen auch punkten, wir müssen punkten. Am Betzenberg müssen wir deswegen alles geben und die Punkte einfahren", erklärt er.

Nach Kaiserslautern folgen „normale Trainingswochen“, wie Rasiejewski sagte. Dann bleiben noch vier Spieltage, um sich eine halbwegs vernünftige Basis für die Rückrunde zu verschaffen. (las)

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