VfL - Nachdreher

Regelhüter verbieten Abstoßvariante des VfL Bochum

Abwerfen darf VfL-Torwart Manuel Riemann den Ball weiterhin. Bei den Abstößen muss er sich eine neue Variante überlegen.

Abwerfen darf VfL-Torwart Manuel Riemann den Ball weiterhin. Bei den Abstößen muss er sich eine neue Variante überlegen.

Foto: firo Sportphoto/Ralf Ibing / firo Sportphoto

Bochum.  Seit dieser Saison muss ein Abstoß nicht mehr aus dem Strafraum herausgespielt werden. Das gab Handlungsspielräume. Die werden nun eingeschränkt.

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Manuel Riemann war nicht der einzige Torwart, der diesen kleinen Trick nutze. Aber auch der Torwart des VfL Bochum nutzte die Möglichkeit, um bei einem Abstoß den Ball zu einem Spieler zu lupfen, damit der den Ball dann zurückköpfen kann. Seit dieser Saison muss ein Abstoß nicht mehr zwingend aus dem Strafraum herausgespielt werden.

Lange haben sich das die Regelhüter nicht mit angesehen. Nun sagt das für die Fußballregeln zuständige International Football Association Board (IFAB), dass über diese Auslegung der Regel neu diskutiert werden müsse.

Regel gilt auch bei Freistößen

Sollte Riemann den Ball jetzt weiterhin so spielen, muss der Abstoß wiederholt werden. Eine Strafe gibt es erst einmal nicht. "Laut IFAB gilt die Regelung ab sofort und betrifft neben Abstößen auch alle indirekten Freistöße. Im Spiel zwischen dem VfL und Arminia Bielefeld wendeten die Spieler am Freitagabend die Variante noch an und wurden von Schiedsrichter Martin Petersen daran auch nicht gehindert", schreibt sportschau.de dazu.

Auch für die Kreisligen gültig

Bereits am Samstag wurde in Deutschland anders gepfiffen. Die „Regelanpassung“ gilt für die Zweitliga- und Drittligapartien genauso wie für die Kreisligen.

Riemann wird sich zusammen mit dem Trainerteam nun eine andere Abstoß-Variante überlegen müssen. (ebbi)

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