VfL Bochum

VfL Bochum verhandelt mit zwei möglichen Investoren

Bochums Aufsichtsratschef Hans-Peter Villis

Bochums Aufsichtsratschef Hans-Peter Villis

Foto: Udo Kreikenbohm / FUNKE Foto Services

Bochum  Der VfL Bochum wartet nach sieben Zweitliga-Spielen noch auf den ersten Sieg. Sportlich läuft es noch nicht - im Gegensatz zur Investorensuche.

Angespannt ist die Situation beim Fußball-Zweitligisten VfL Bochum. Auch nach sieben Spieltagen wartet der VfL noch auf den ersten Sieg, bleibt nach dem 1:1 beim SV Sandhausen Vorletzter. Im Jahr 2019 hat der VfL noch kein Auswärtsspiel gewonnen. "Die Enttäuschung ist groß", sagte Trainer Thomas Reis.

Am Mittwoch steigt die Bochumer Mitgliederversammlung

Hans-Peter Villis, der Vereinspräsident, will die Lage nicht schönreden, betonte am Sonntag aber gegenüber der WAZ: „Wir sind nicht in der Krise, sondern in einer sehr angespannten Situation. Wir sind alle fest davon überzeugt, dass die Mannschaft den Bock umstoßen wird.“

„Wir haben zu wenig Punkte“, sagte auch Sport-Geschäftsführer Sebastian Schindzielorz. Am Mittwoch steigt die Mitgliederversammlung. Der Manager und Vereinspräsident Hans-Peter Villis werden von etlichen Fans verantwortlich gemacht für die sportliche Talfahrt. Schindzielorz vor allem, weil er den Kader zu verantworten hat. Villis unter anderem, weil zwei Jahre nach der Ausgliederung noch kein Investor präsentiert wurde. Das könnte sich bald ändern: „Wir verhandeln mit zwei möglichen Investoren, die genau in das Profil passen“, sagte Villis am Sonntag der WAZ. Ob es final zu einem Einstieg beim VfL kommen werde, sei aber noch offen. Am Mittwoch wird noch kein Investor vorgestellt.

Geschäftsführer Schindzielorz gibt sich kämpferisch: „Wir werden uns der Verantwortung stellen. Und dann werden wir alles versuchen, um das nächste Heimspiel gegen Darmstadt zu gewinnen.“

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