2. Bundesliga

VfL Bochum verkauft vorerst noch keine neuen Dauerkarten

Dauerkarten für seine Fans verkauft der VfL Bochum vorerst nicht. Bisherige Dauerkarten-Besitzer hätten für künftige Spiele ein Vorkaufsrecht.

Dauerkarten für seine Fans verkauft der VfL Bochum vorerst nicht. Bisherige Dauerkarten-Besitzer hätten für künftige Spiele ein Vorkaufsrecht.

Foto: Udo Kreikenbohm / WAZ FotoPool

Bochum.  Neue Dauerkarten verkauft der VfL Bochum vorerst nicht. Sollte es Spiele mit Fans geben, haben Dauerkarteninhaber der Vorsaison ein Vorkaufsrecht.

Fußball-Zweitligist VfL Bochum wird vorerst noch keine Dauerkarten für die kommende Saison anbieten. Denn aktuell sei noch nicht absehbar, wann und falls ja, wie viele Zuschauer im Vonovia Ruhrstadion dabei sein könnten, wenn das Team von Trainer Thomas Reis ab Mitte September wieder loslegt. Daher hat sich der VfL dazu entschieden, den sonst üblichen Dauerkartenverkauf zunächst auszusetzen. Dies teilte der Verein am Montag mit.

Reservierungen der über 7.000 Dauerkarten-Besitzer der Vorsaison bleiben erhalten

Die Reservierungen für die über 7.000 VfL-Fans, die in der Vorsaison Dauerkarten hatten, werden allerdings so lange aufrechterhalten, bis wieder Bundesliga-Heimspiele ohne jegliche Auflagen regulär stattfinden können, so der Klub. Und: Sollte es zu Spielen mit einem Teil von Zuschauern kommen können gemäß der dann geltenden Corona-Regeln, würden Dauerkarten-Inhaber der Vorsaison ein Vorkaufsrecht genießen, erklärte der Verein. Die Regeln dazu werden vom VfL jeweils zum Verkaufsstart für die einzelnen Spiele veröffentlicht.

Interne Task Force will auch mit der Fanszene diskutieren

Wie berichtet, erarbeitet eine interne Task Force Konzepte, wie eine Rückkehr von Teilen der Fans an die Castroper Straße aussehen kann. „Aufgrund der unklaren Situation wissen wir noch nicht, was wir unseren Fans im September anbieten können“, erklärt Knut Keymer, Direktor Organisation beim VfL Bochum 1848. „Zusammen mit der Fanbetreuung werden wir die aktuellen Erkenntnisse der Task Force zeitnah auch mit Vertretern aus der Fan-Szene diskutieren, um die bestmögliche Lösung für den Re-Start 2.0 zu finden.“

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