VfL Bochum

VfL Bochum: Was Trainer Dutt in Magdeburg zufriedenstellte

Dann eben nur ein Punkt: VfL-Trainer Robin Dutt war nach dem 0:0 in Magdeburg nicht unzufrieden.

Dann eben nur ein Punkt: VfL-Trainer Robin Dutt war nach dem 0:0 in Magdeburg nicht unzufrieden.

Foto: firo

Magdeburg.  Der VfL Bochum kam beim Aufsteiger 1. FC Magdeburg nur zu einem 0:0. Trainer Robin Dutt sah "zwei leidenschaftlich auftretende Mannschaften".

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Die Frage, ob das Glas halbvoll oder doch -leer war, beantworteten Spieler und Trainer des Fußball-Zweitligisten VfL Bochum unterschiedlich. Für Angreifer Tom Weilandt zum Beispiel war das 0:0 vor 22.252 Zuschauern bei Aufsteiger 1. FC Magdeburg zu wenig. Schließlich verpasste es der Revierklub, den Tabellenvierten FC St. Pauli zu überholen. Das Duell um den Platz unmittelbar hinter den Aufstiegs- und Relegationsrängen geht somit in die nächste Runde: Am kommenden Montag (20.30 Uhr) empfängt der seit sieben Spielen ungeschlagene VfL den Kiezklub.

VfL-Trainer Dutt: "Zwei leidenschaftlich auftretende Mannschaften"

Kapitän Stefano Celozzi hingegen sah es trotz des verpassten dritten Sieges in Folge positiv, dass die Bochumer ohne Gegentor geblieben waren. Und Trainer Robin Dutt fand, dass es überhaupt gar nicht so wichtig war, wer wie gut Fußball gespielt hatte. Für den 53-Jährigen war vielmehr von Belang, dass seine Elf sich auf den neuen und ungewohnten Charakter dieses speziellen Spiels hatte einstellen können. „Maßgeblich war in diesem Spiel die Zweikampfführung“, ergänzte er.

Ein „Kampfspiel“ sei es gewesen. Eines, in dem der VfL-Trainer „zwei leidenschaftlich auftretende Mannschaften“ gesehen hatte. Vor allem aber eines, dessen Ausgang zu jedem Zeitpunkt völlig offen war. Das war überraschend, zumal die Bochumer als Tabellenfünfter beim Vorletzten als klarer Favorit gegolten hatte. Ein maßgeblicher Grund für die Harmlosigkeit der Dutt-Elf: Die engagiert auftretenden Magdeburger und der schwierig zu bespielende Rasen.

„Mich hat der Boden ans Joggen am Ostseestrand erinnert“, sagte der aus Rostock stammende Stürmer Weilandt scherzhaft, wollte dem Geläuf aber nicht zu viel Bedeutung beikommen lassen: „Das darf keine Ausrede sein. Man muss auch mal ein dreckiges 1:0 mitnehmen.“ Magdeburgs Trainer Michael Oenning pflichtete den Bochumern bei: „Man hat gesehen, dass die Bedingungen es nicht hergegeben haben, Fußball zu spielen.“

VfL Bochum muss gegen St. Pauli auf Lee verzichten

Eine Situation, die den abstiegsbedrohten Sachsen-Anhaltern in die Karten spielte: „Wir hätten nach den Magdeburger Kontern auch zurückliegen können“, betonte Mittelfeldspieler Anthony Losilla. Der Franzose richtete jedoch gleich den Blick nach vorn und auf das kommende Heimspiel: „Das nächste Spiel ist gegen St. Pauli. Die sind einen Punkt vor uns, jetzt müssen wir sie überholen.“

Dann wird Bochum auf einen wichtigen Stammspieler verzichten müssen: Der Koreaner Chung Yong Lee sah in Magdeburg zum fünften Mal in dieser Saison die Gelbe Karte und ist am kommenden Spieltag gesperrt.

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