VfL Bochum

VfL-Turnier mit Gladbach, Sevilla und Wolverhampton

Takashi Inui wechselt im Sommer zu Betis Sevilla. Erstmal aber spielt er bei der WM für Japan.

Foto: Masahiro Ura

Takashi Inui wechselt im Sommer zu Betis Sevilla. Erstmal aber spielt er bei der WM für Japan. Foto: Masahiro Ura

Bochum.  Mit einem international besetzten Blitzturnier feiert der VfL Bochum am 22. Juli seine Saisoneröffnung. Drei Tage später geht es gegen Monaco.

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Einen neuen Weg geht der VfL Bochum bei der offiziellen Saisoneröffnung: Bei einem Blitzturnier um den „H-Hotels-Cup“ will der Zweitligist zwei Wochen vor dem Saisonstart den Fans Appetit auf mehr machen. Nachdem in den vergangenen Jahren attraktive Testspiel-Gegner aus der 1. Bundesliga im Ruhrstadion aufgekreuzt waren, kommen die Teilnehmer des Vierer-Feldes auch aus Spanien und England. Neben Bundesligist Borussia Mönchengladbach haben der englische Premier-League-Aufsteiger Wolverhampton Wanderers FC und der spanische Europa-League-Teilnehmer Real Betis Sevilla zugesagt.

Jede Partie dauert 45 Minuten

Gespielt werden die zwei Halbfinal-Partien, die in den nächsten Wochen noch ausgelost werden, sowie das Finale und das Spiel um Platz drei über jeweils einmal 45 Minuten. Zwischen den Partien soll es eine Pause von 15 Minuten geben.

Einen Tag zuvor, am Samstag, 21. Juli, steigt wie gewohnt der Familientag. Im Rahmen der traditionellen, zweitägigen Saisoneröffnung des VfL wird es am Samstag wieder ein Programm mit Autogrammstunde der Profis geben, ehe am Sonntag ab 14 Uhr das Turnier steigt.

Betis Sevilla wurde in der ersten spanischen Liga, die aufgrund der Europacup-Erfolge der letzten Jahre die Nummer eins der Welt ist, in der Vorsaison Tabellensechster, knapp vor dem Stadtrivalen FC Sevilla und hinter dem FC Villareal. Lediglich die großen Vier - Barcelona, Atletico und Real Madrid sowie FC Valencia - waren außer Reichweite. Betis hat sich damit direkt für die Europa League qualifiziert.

Bartra ist in Sevilla Leistungsträger

Damit könnte es zum Wiedersehen mit Takashi Inui kommen, sofern der Mittelfeldspieler bereits ins Training eingestiegen ist nach der Weltmeisterschaft, denn Inui zählt ja zum Kader Japans. Der Ex-Bochumer, der 2011/12 für den VfL wirbelte und dann nach Frankfurt wechselte, spielte zuletzt drei Jahre für den baskischen Klub SD Eibar. In diesem Sommer wechselt er ablösefrei nach Sevilla. Ebenfalls bei den Südspaniern unter Vertrag steht Marc Bartra, der Verteidiger wechselte im vergangenen Januar von Borussia Dortmund nach Sevilla.

Die Wolverhampton Wanderers sind nach zwischenzeitlichem Absturz wieder zurück in der Premier League. 2014 gelang der Aufstieg von der 3. Liga in die Championships, Englands hochklassig bezahlter und entsprechend schwer umkämpfter 2. Liga. Eine Liga, die „The Wolves“ aus Wolverhampton, einer Stadt in den West Midlands bei Birmingham - in der vergangenen Saison dominierte: Mit 99 Punkten stiegen die Wölfe als Meister auf.

Sitzplatzkarte kostet 20 Euro

Ein Stehplatz-Ticket kostet 10 Euro, Sitzplatz: 20 Euro (Kinder bis 17 Jahren 5 Euro). Karten sind ab sofort online erhältlich, unter www.h-hotels-cup.com, teilte der VfL Bochum mit. Der Verkaufsstart in den VfL-Fanshops und bei Bochum Marketing erfolge später.

Drei Tage nach dem Turnier steigt ein weiteres Highlight: Der VfL misst sich mit einem Champions-League-Verein. Am Mittwoch, 25. Juli, trifft der VfL auf den französischen Vizemeister AS Monaco. Anstoß ist um 18 Uhr, und zwar in der Sportclub-Arena in Verl.

Suche nach neuem Hauptsponsor läuft

Die H-Hotels AG zählt im Sponsoringbereich des VfL Bochum zu den „Produkt Partnern“. Die Turniergestaltung lief in enger Zusammenarbeit mit der Hamburger Sportagentur „onside sports GmbH“, die mit der H-Hotels-Gruppe gute Kontakte pflegt. So präsentierte H-Hotels u.a. den Wintercup 2018 in Bielefeld.

Völlig losgelöst von der Saisoneröffnung laufen beim VfL Bochum die Gespräche mit potenziellen neuen Hauptsponsoren weiter. Der Vertrag mit trivago, der übrigens pünktlich zur offziellen Saisoneröffnung 2017 am 22. Juli präsentiert worden war, endet nach einem Jahr am Ende dieses Monats. Der VfL rechnet nicht mit einer Vertragsverlängerung, auch wenn „wir zufrieden sind, wie die Partnerschaft gelaufen ist“, so Finanzvorstand Ilja Kaenzig. Wasserstandsmeldungen gebe er nicht ab. Nur so viel: „Es gibt Interessenten. Wir sind guten Mutes, eine Lösung zu finden, die zu uns passt.“ Bis zu einem Abschluss könnte es aber noch dauern. Entscheidend sei es, am 1. Spieltag einen Partner auf der Trikotbrust zu haben.

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