Skeleton

Darum liegt Alexander Gassner bereits auf Kurs Weltcup

Nach mehr als der Hälfte der Selektion auf Kurs: Alexander Gassner vom BSC Winterberg.

Nach mehr als der Hälfte der Selektion auf Kurs: Alexander Gassner vom BSC Winterberg.

Foto: Ralf Rottmann

Altenberg.   Nach drei Rennen der Selektion liegt Alexander Gassner (Winterberg) auf Kurs Weltcup. Was Olympia-Zweite Jacqueline Lölling in Altenberg freute.

Ein Sieg und zwei zweite Plätze – das ist die Bilanz von Alexander Gassner nach den ersten drei von fünf Rennen der Selektion für das deutsche Weltcup-Team im Skeleton. „Wir sind auf einem sehr guten Weg in Richtung Weltcup“, sagte Gassner, Pilot des BSC Winterberg, nach der Station in Altenberg.

„Das Rennen war zwar nicht perfekt heute, aber ich bin dennoch zufrieden mit dem Ergebnis.“ Sieben Hundertstel betrug Gassners Rückstand am Freitag auf den Sieger Kilian von Schleinitz. Auf den Drittplatzierten Dominic Rady hatte der Sauerländer 40 Hundertstel Vorsprung. Felix Seibel (BRC Hallenberg) musste sich in Altenberg mit Platz sieben begnügen.

Janine Becker auf Rang zwei

Bei den Frauen gewann Tina Hermann auch das dritte Rennen. Mit einem Rückstand von 1.21 Sekunde dieses Mal auf Platz zwei: Janine Becker vom BSC Winterberg, die damit ihre Chancen auf den Weltcup wahrte. Platz drei belegte Susanne Kreher (+1.22). Hannah Neise, Katharina Wick und Vanessa Voss (alle BSC Winterberg) kamen auf die Plätze sieben, neun und zwölf. Das Finale der Selektion wird mit zwei Rennen in einer Woche in der Veltins-EisArena in Winterberg, in der am vergangenen Wochenende die Bob-DM stattfand, ausgetragen.

Bereits gesetzt für den Weltcup ist bekanntlich Olympiasilber-Gewinnerin Jacqueline Lölling (RSG Hochsauerland). Sie nutzte die Rennen in Altenberg wie zuvor jene am Königssee zu Materialtests. „Ich habe die Bahn schon mal besser getroffen“, sagte die aus Brachbach im Siegerland stammende Lölling anschließend.

Lölling verbessert sich am Start

Im ersten Lauf hätte sie mit acht Hundertsteln Rückstand auf Hermann auf Platz zwei gelegen, im zweiten Lauf kamen die beiden zeitgleich ins Ziel. „Was mich viel mehr freut, ist, dass ich mich am Start im Vergleich zum zurückliegenden Weltcup in Altenberg um eine Zehntel steigern konnte“, erzählte Lölling, „das ist sehr gut.“ Jetzt freue sie sich auf zwei Tage Pause zu Hause „und natürlich auf die Fahrten auf meiner Heimbahn in Winterberg“, sagte die 23-Jährige.

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