Fussball-Bezirksliga

Guntermann beendet Negativserie des SV Oberschledorn/G.

Doppeltorschütze Lukas Guntermann (Bildmitte) vom SV Oberschledorn/G.

Doppeltorschütze Lukas Guntermann (Bildmitte) vom SV Oberschledorn/G.

Foto: RS

Medebach-Oberschledorn.  Zugang Lukas Guntermann hat die Negativserie des SV Oberschledorn/Grafschaft in der Fußball-Bezirksliga 4 beendet.

Der Bann ist gebrochen. Der SV Oberschledorn/Grafschaft hat seine Punkt- und Torlos-Serie in der Fußball-Bezirksliga 4 mit dem 2:2-Unentschieden bei Aufsteiger TuS Voßwinkel beendet.

Beide Tore für die Mannschaft aus dem Stadtgebiet Medebach gingen auf das Konto von Zugang Lukas Guntermann, der im Waldstadion erst sein zweites Spiel für den Tabellenvorletzten bestritt. Zuvor hatte der in Hesborn wohnhafte 26-Jährige vier Jahre lang das Trikot des FC Ederbergland getragen.

„Ich habe mit Ederbergland einige Jahre in der Hessenliga gespielt und bin dann mit dem Verein in der vergangenen Serie abgestiegen. Da ich mal wieder etwas Neues machen wollte, bin ich jetzt auf den SV Oberschledorn/Grafschaft zugegangen und habe mich dort angeboten“, erzählt Lukas Guntermann und ergänzt: „Mit ein Grund für den Wechsel war auch, dass ich aus meiner früheren Zeit noch viele Spieler in Oberschledorn kenne. Mit Dominik Krull habe ich zum Beispiel ein sehr gutes freundschaftliches Verhältnis. Der hatte bereits vorher versucht, mich zu einem Wechsel überreden. Ich konnte mich aber nicht so richtig entscheiden. Dann habe ich jedoch auf mein Herz gehört und der SVO hat mich zum Vertrags-Amateur gemacht. Somit war ich auch sofort spielberechtigt.“

Zwei Freistoßtore

Lukas Guntermann hat schon einmal für den SV Oberschledorn/Grafschaft gespielt und zwar drei Jahre lang in der A-Jugend. Danach ist er zum FC Nuhnetal gewechselt, der damals noch in der Bezirksliga 4 spielte. Sein Comeback hätte jetzt nicht besser verlaufen können. Beim Punktspiel in Voßwinkel brachte er den SVO mit zwei Freistoßtoren mit 2:0 in Führung. „Ärgerlich ist, dass wir nicht gewonnen haben. Bevor der Gegner das 1:2 erzielte, hätten wir wenigstens drei oder vier Tore mehr schießen müssen“, berichtet Lukas Guntermann, der am liebsten auf der Sechser- beziehungsweise Achterposition spielt. „In erster Linie ist es aber wichtig, dass wir die Liga halten. Dafür müssen wir aber unsere Torchancen besser nutzen.“

Sebastian Meyer, Trainer des SV Oberschledorn/Grafschaft, hält große Stücke auf seinen Zugang. „Lukas ist ein sehr guter Spieler. Wir freuen uns einfach, dass er sich unserer Mannschaft angeschlossen hat. Wie er in Voßwinkel gezeigt hat, kann er uns im Spiel weiterhelfen. Er benötigt aber noch ein wenig Zeit, um sich einzugewöhnen. Ich freue mich schon auf die Spiele, wenn er bei 100 Prozent ist“, sagt Meyer.

Punktgewinn ist gefühlte Niederlage

Durch das 2:2 hat sich der SV Oberschledorn/Grafschaft vom letzten auf den vorletzten Platz verbessert. Trotzdem konnte sich SVO-Coach Meyer nicht so richtig über die ersten Tore und den ersten Zähler in der laufenden Saison freuen: „Der Punktgewinn fühlt sich wie eine Niederlage an. Wir hatten nach der 2:0-Führung hundertprozentige Chancen. Da mussten wir einfach den Sack frühzeitig zu machen. Nach der Pause mussten wir dann innerhalb von zehn Minuten vier Mal wechseln, die Ordnung ist verloren gegangen. Unterm Strich haben wir uns in Voßwinkel eindeutig selbst um einen Sieg gebracht.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben