Biathlon

Maren Hammerschmidt: „Ich bin noch da und in Angriffslaune“

Maren Hammerschmidt, Biathletin des SK Winterberg, freut sich über Rang drei zum Saisonauftakt im IBU-Cup in Sjusjoen.

Maren Hammerschmidt, Biathletin des SK Winterberg, freut sich über Rang drei zum Saisonauftakt im IBU-Cup in Sjusjoen.

Foto: Privat

Sjusjoen/Winterberg.  Maren Hammerschmidt ist zurück: Mit Platz drei zum Start des IBU-Cups gelingt der Biathletin aus Winterberg ein starkes Comeback. Sie will mehr.

Sie lachte und winkte fröhlich: Mit so einer erfolgreichen Rückkehr ins Wettkampfgeschehen hatte Maren Hammerschmidt, Biathletin des SK Winterberg, nach ihrer langen, über anderthalbjährigen Verletzungspause zwar geliebäugelt, doch ein Rest an Unsicherheit war vor dem Saisonauftakt im IBU-Cup geblieben.

Hammerschmidt Schnellste in der Loipe

Umso glücklicher zeigte sich Hammerschmidt nach Rang drei im Sprintrennen über 7,5 Kilometer im norwegischen Sjusjoen. Nur 7,6 Sekunden Rückstand hatte die Winterbergerin im Endklassement auf Siegerin Karoline Erdal (26:21.4 Minuten/3 Schießfehler). Platz zwei belegte die US-Amerikanerin Kelsey Joan Dickinson (+6,6/2).

„Ich bin läuferisch sehr zufrieden“, sagte Maren Hammerschmidt nach dem Rennen gegenüber dieser Zeitung. Mit 21:27,6 Minuten gelang ihr in der Loipe die schnellste Zeit aller Starterinnen: „Darüber freue ich mich natürlich sehr.“

Auch die vier Fehler am Schießstand stimmten sie positiv. „Die Bedingungen waren die schwersten, die ich je erlebt habe“, erzählte Hammerschmidt: „Es herrschte Sturm, es gab immer wieder Böen, die auf der Strecke und am Schießstand sehr schwer zu beherrschen waren. Ich bin sehr froh, dass ich überhaupt sechs Scheiben getroffen habe.“

Am Samstag (14 Uhr) steht ein weiteres Sprintrennen auf dem Programm, am Sonntag ein Verfolger über zehn Kilometer. „Ich bin so glücklich und erleichtert“, sagte Maren Hammerschmidt, Staffel-Weltmeisterin von 2017 und Olympia-Starterin 2018, und ergänzte mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben: „Ich habe richtig fighten können, ich bin voll in Angriffslaune. Der dritte Platz war ein gelungenes Comeback und es war wichtig zu zeigen: Hey, ich bin noch da!“

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