Rennrodel-WM

So lief der WM-Auftakt für die Winterberger Rodler

Robin Geueke (re.) und David Gamm, hier beim Weltcup in Oberhof, patzen beim WM-Auftakt.

Robin Geueke (re.) und David Gamm, hier beim Weltcup in Oberhof, patzen beim WM-Auftakt.

Foto: Sascha Fromm

Sotschi.  Im Sprint lief es für die Rennrodler vom BSC Winterberg, die bei den Weltmeisterschaften in Sotschi am Start sind, zum Auftakt durchwachsen.

Der Blick auf die Top-Geschwindigkeiten spricht Bände: Während der russische Schlitten von Vladislav Yuzhakov und Iurii Prokhorov über 140 Stundenkilometer erreichte, stand für Robin Geueke und David Gamm hier nur ein Wert von 120,76 km/h zu Buche. Zu langsam, um zum Auftakt der Rennrodel-Weltmeisterschaften im russischen Sotschi in die vorderen Ränge zu fahren.

Für die Sauerländer langte es in der Sprintwertung, in der es nur einen Lauf gibt, nur zu Rang zwölf bei 15 Schlitten. 0,877 Sekunden betrug der Rückstand der beiden Rennrodler vom BSC Winterberg am Freitagmittag auf die Sieger Aleksandr Denisev und Vladislav Antonov. Die deutschen Mitfavoriten Tobias Wendl und Tobias Arlt sowie Toni Eggert/Sascha Benecken belegten die Plätze drei und vier.

Auch für WM-Debütantin Cheyenne Rosenthal war keine Top-Platzierung drin. Die erst 19-jährige Hochsauerländerin, die in dieser Saison erst Premiere im Weltcup feierte, belegte Platz zehn im Sprint der Damen, zeigte sich angesichts der Zeitabstände aber durchaus konkurrenzfähig.

Nächste Chance am Samstag

Keine allzu schlechten Voraussetzungen für das Talent Rosenthal für die Hauptläufe, die am Samstag um 14.15 Uhr und 16.05 beginnen. Auch Geueke und Gamm können es schon am Samstag besser machen. Die Doppelsitzer gehen um 11.40 Uhr und 13.05 Uhr auf die Bahn in Krasnaja Poljana, das ZDF überträgt ab 13.10 Uhr live.

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