Fußball

A-Kreisligist TuS Rumbeck hat ein kurioses Erfolgsgeheimnis

Früher als Aktiver als Libero auf dem Spielfeld und jetzt an der Seitenlinie als Trainer für den Fußball-A-Kreisligisten TuS Rumbeck aktiv: Daniel Struwe (links), hier in einem Spiel gegen die SG Balve/Garbeck.

Früher als Aktiver als Libero auf dem Spielfeld und jetzt an der Seitenlinie als Trainer für den Fußball-A-Kreisligisten TuS Rumbeck aktiv: Daniel Struwe (links), hier in einem Spiel gegen die SG Balve/Garbeck.

Foto: Reker

Arnsberg-Rumbeck.  Der kleine, nach Regen besonders unbequeme Ascheplatz des Fußball-A-Ligisten TuS Rumbeck bereitet den Gegnern Probleme – nur ein Erfolgsrezept.

Tabellenplatz fünf bis acht, so lautet nach wie vor das Saisonziel des TuS Rumbeck in der Fußball-Kreisliga A Arnsberg. Im Gespräch mit dieser Zeitung erläutert Daniel Struwe, seit dem Sommer neuer Trainer des Teams, warum es für seine Mannschaft derzeit aber so richtig gut läuft und wieso der TuS-Ascheplatz so manchem Gegner heftige Probleme bereitet.

Daniel Struwe, die nackten Zahlen zeigen, dass der TuS Rumbeck eine Spitzenmannschaft in der A-Liga Arnsberg ist. 14 Spiele, neun Siege, 28 Punkte, Tabellenplatz drei: Mit einem so guten Zwischenergebnis hätten Sie nicht gerechnet, oder?

Daniel Struwe: Nein, das hätten wir alle nicht erwartet. Wir hatten allerdings keine großartigen Verletzungen und auch immer mal wieder das Spielglück auf unserer Seite.

Ihr Team spielt aber auch guten Fußball und hat zuletzt mit famosen Leistungen wie beim 5:1 gegen den SV Hüsten 09 II oder dem sensationellen 8:0 gegen Spitzenreiter SV Bachum/Bergheim überzeugt.

Das stimmt, vor allem die Spitzenspiele liegen uns. Es ist einfach viel besser, wenn sich der Gegner nicht hinten reinstellt, sondern mitspielen will. So ein Spiel wie gegen den SV Bachum/Bergheim habe ich bislang aber auch noch nicht erlebt. Bei uns war quasi jeder Schuss ein Treffer, das war schon toll. Hinzu kommt unser Ascheplatz, der an einem Tag mit viel Regen und großen Pfützen jedem Gegner große Probleme bereitet. Bei uns interessiert es keinen, ob man direkt in einer Pfütze liegt.

Gegen den SV Bachum traf Alex Gierse sieben Mal. Sie nahmen ihn nach 68 Minuten raus – warum?

(lacht) Alex hatte einen absoluten Sahnetag, aber ich habe gemerkt, dass die Partie ruppiger wurde, wenn auch nicht unfair. Ich kenne das aber aus meiner eigenen Zeit als Abwehrspieler: Wenn man als Gegner so frustriert ist, bleibt vielleicht auch mal ein Bein stehen. Wir brauchen Alex aber noch. Außerdem muss er jetzt ja noch die eine oder andere Kiste spendieren. (lacht)

Sie selbst standen in dieser Saison zweimal im Kader, wechselten sich aber nicht ein. Ist Ihre aktive Karriere also beendet?

Zumindest bin ich froh, dass ich nicht mehr mitspielen muss. Ich setze mich nur umgezogen auf die Bank, wenn Not am Mann ist.

In der Mannschaft haben Sie viele Freunde und das Team im vergangenen Sommer neu als Coach übernommen. Wann wird Ihr Vertrag beim TuS Rumbeck verlängert?

Ich bin mit Bernd Grünke (Fußball-Abteilungsleiter des TuS Rumbeck, Anm. d. Red.) im ständigen Austausch und würde hier natürlich gerne weitermachen. Der sportliche Erfolg hilft uns allen weiter und wir wollen uns auch in der Winterpause in Ruhe zusammensetzen.

Kann der TuS aufsteigen?

Ob es schon für ganz oben reicht, weiß ich nicht. Wenn wir am Ende wie angestrebt zwischen Platz fünf und acht landen, wäre das gut.

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