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Abstiegsfrage in der A-Liga Arnsberg ist noch nicht geklärt

DJK GW Arnsberg - SG Allendorf/Amecke 1:1

DJK GW Arnsberg - SG Allendorf/Amecke 1:1

Foto: Thomas Nitsche

Arnsberg.   Die Entscheidung ist noch nicht gefallen. In der Fußball-A-Kreisliga Arnsberg gibt es weiter Spannung im Kampf um den Klassenerhalt.

„Als Absteiger stehen bislang nur der Tabellenletzte FC BW Gierskämpen und der TuS Bruchhausen, der seine erste Mannschaft vor dem letzten Spieltag zurückziehen wird, und einen Neunanfang in der B-Liga startet, fest“, sagt Michael Ternes, Staffelleiter der A-Liga Arnsberg. „Die Entscheidung um den dritten Absteiger ist dagegen noch offen. Fakt ist: Es wird auf jeden Fall, unabhängig von der Bildung einer Spielgemeinschaft zwischen den Bezirksliga-Absteigern SV Herdringen und TuS Müschede, einen weiteren sportlichen Absteiger geben.“

Voss: Hängen im luftleeren Raum

Somit müssen die DJK GW Arnsberg und SG Allendorf/Amecke weiter um den Klassenerhalt in der A-Liga zittern. Aktuell liegt der Aufsteiger aus der Regierungsstadt auf dem drittletzten und damit ersten Nichtabstiegsplatz. Der Vorsprung auf die SG Allendorf/Amecke beträgt drei Zähler. GW Arnsberg hat allerdings eine Partie weniger ausgetragen (Nachholspiel an diesem Freitag gegen den SV Bachum/Bergheim). „Wir hängen zurzeit in einem luftleeren Raum“, sagt Oliver Voss, Abteilungsleiter der DJK GW Arnsberg.

A-Liga-Staffelleiter Michael Ternes versucht ein wenig Licht in das Dunkel, beziehungsweise in den düsteren Tabellenkeller, zu bringen. „Es gibt mehrere Möglichkeiten und diese hängen davon ab, zu welchem Zeitpunkt die Vereine ihre Mannschaften zurückziehen“, erklärt Ternes. „Beim TuS Bruchhausen ist mittlerweile klar, der Verein wird das vor dem letzten Spieltag machen. Dies haben mir die Verantwortlichen in einem Gespräch mitgeteilt. Sie werden den Antrag in den nächsten Tagen abschicken. Somit ist der TuS Bruchhausen nach dem FC BW Gierskämpen der zweite Absteiger.“

Geplant sind drei Teams

Nur zum Teil ist dagegen nach Auskunft von Michael Ternes die sportliche Zukunft der neuen Spielgemeinschaft, die der SV Herdringen und TuS Müschede bilden werden, geklärt. Geplant sind drei Teams. „Mit einer Mannschaft werden sie auf jeden Fall in der A-Liga an den Start gehen“, sagt Ternes. Beiden Vereinen steht hier aber jeweils ein Startplatz zu. Was passiert mit dem zweiten Startplatz und in welcher Liga werden die „Zweite“ sowie „Dritte“ der neuen Spielgemeinschaft künftig spielen? „Diese Entscheidungen haben beide Vorstände noch nicht getroffen“, berichtet Ternes. „Damit sind wir dann wieder beim Thema Zeitpunkt der Rückzüge oder Abmeldungen.“ Selbst bei der wahrscheinlichsten Variante (eine A-, eine B- und eine C-Liga-Truppe) wird es einen weiteren Absteiger aus der A-Liga geben.

Hintergrund: Neu in die A-Liga kommen der SV Herdringen und TuS Müschede als Bezirksliga-Absteiger sowie der FC Neheim-Erlenbruch und der Tabellenzweite der B-Liga (aktuell die SG Holzen/Eisborn). Verlassen werden die A-Liga der TuS Voßwinkel als Meister, der TuS Bruchhauen (Rückzug), der FC BW Gierskämpen und zudem der sportlich Tabellenvorletzte. Ternes: „Die Abstiegsregelung basiert auf dem Stand vom 2. Juni. Die Bildung einer Spielgemeinschaft greift aber erst zum 1. Juli und damit zählen der SV Herdringen und TuS Müschede als Absteiger aus der Bezirksliga.“

Entscheidungsspiel

Zu einem Entscheidungsspiel zwischen dem aktuell sportlich Vorletztem und dem Drittplatzierten der B-Liga (aktuell der TuS Sundern II) würde es kommen, wenn der SV Herdringen und TuS Müschede frühzeitig zum Saisonende (bis 2. Juni) erklären, sie werden nur mit einer A-Liga-Truppe an den Start gehen. Ternes: „In diesem Fall hätten wir in der kommenden Saison nur 15 Teams in der A-Liga. Aber genau dafür haben wir in der Auf- und Abstiegsregelung festgelegt, dass es dann ein Entscheidungsspiel geben wird.“

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