Volleyball

Anna-Maria Schmitz Hände sind beim RC Sorpesee gefragt

Anne-Marie Schmitz (rechts) mit Michelle Henkies im Physio Zentrum Sundern.

Anne-Marie Schmitz (rechts) mit Michelle Henkies im Physio Zentrum Sundern.

Foto: Thomas Nitsche

Sundern.  Anna-Maria Schmitz ist bereits seit 2013 Physiotherapeutin der Volleyballspielerinnen des RC Sorpesee.

„Mir macht die Arbeit mit dem gesamten Team riesigen Spaß“, sagt Physiotherapeutin Anna-Maria Schmitz, die seit 2013 die Volleyballspielerinnen des RC Sorpesee, die aktuell auf Tabellenplatz drei in der 3. Liga West der Frauen stehen, betreut.

Die 24-jährige Langscheiderin ist durch puren Zufall an den Job gekommen. Über eine Bekannte lernte sie Julian Schallow kennen. Der Trainer der Drittliga-Volleyballerinnen des RC Sorpesee war auf der Suche nach einer neuen Physiotherapeutin. „Ich war schon immer sportinteressiert und habe direkt zugesagt“, erinnert sich Anna-Maria Schmitz, die in Herdringen aufgewachsen ist.

Fußball beim SV Hüsten 09 gespielt

Mit dem Volleyballsport hatte sie zuvor keinen Kontakt gehabt. In der Jugend hat Anna-Maria Schmitz Fußball beim SV Hüsten 09 gespielt. Später hat sie aktiv Taekwondo in Neheim betrieben.

Mittlerweile hat Anna-Maria Schmitz das Volleyballfieber gepackt. Bei jedem Spiel der ersten Frauen-Mannschaft des RC Sorpesee ist sie mit von der Partie. „Wenn ich das Gefühl habe, dass etwas bei den Mädels nicht stimmt, greife ich sofort ein“, berichtet die 24-Jährige und ergänzt: „Anschließend gibt es dann ein individuelles Trainingsprogramm.“

Anna-Maria Schmitz versucht jedoch stets vorzubeugen, damit es erst gar nicht zu einer Verletzung kommt. Zwei Mal in der Woche stehen den Spielerinnen des RC Sorpesee die Räumlichkeiten und Sportgeräte im Physio Zentrum in Sundern zur Verfügung. „Da bekommt jede Spielerin von mir ein spezielles Trainingsprogramm“, erzählt die Physiotherapeutin. Die gute Fitness der Volleyballerinnen ist auch ein Verdienst von ihr. Und das sehen auch die Spielerinnen so. „Wenn wir ihr schreiben, ist sie sofort für uns da“, sagt Michelle Henkies.

Ein besonderer Moment sind für Anna-Maria Schmitz immer die Heimspiele im Schulzentrum von Sundern: „Bei der Stimmung bekomme ich auch heute noch eine Gänsehaut.“

Berufswunsch stand lange fest

Ihr Berufswunsch, Physiotherapeutin zu werden, stand schon lange fest. Der sportliche Aspekt war mit ausschlaggebend. „Mit meinem Beruf kann ich viel erreichen“, sagt die Langscheiderin. Mit 16 Jahren begann sie ihre Ausbildung. Drei Jahre fuhr sie zur Gesundheitsakademie nach Bestwig. Nach Beendigung der Ausbildung ging es mit Fortbildungen weiter. Anna-Maria Schmitz erlernte die Lymphdrüsen-Therapie sowie die manuelle Therapie. Ab Ende Oktober folgt die nächste Weiterbildung. Einmal in der Woche geht es dann nach Bochum zur Schule.

Da bleibt wenig Freizeit. Was macht sie, um abzuschalten? „Dann spiele ich Klavier“, sagt Anna-Maria Schmitz und freut sich bereits auf das Heimspiel der Drittliga-Volleyballerinnen des RC Sorpesee an diesem Samstag um 18.30 Uhr gegen Tabellenführer SF Aligse.

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