Handball-Landesliga

Aufsteiger SG Ruhrtal steht enorm unter Druck

Frank Moormann, Trainer der SG Ruhrtal (Bildmitte), hofft auf die Unterstützung der Fans.

Frank Moormann, Trainer der SG Ruhrtal (Bildmitte), hofft auf die Unterstützung der Fans.

Foto: Molitor

Arnsberg-Oeventrop.  Die Handballer der SG Ruhrtal stehen vor einem Schlüsselspiel im Kampf um den Landesliga-Verbleib.

Auf die Handballer der SG Ruhrtal wartet nach dem Heimerfolg über den Vorletzten Evingsen nun erneut ein Schlüsselspiel im Kampf um den Landesliga-Verbleib. Am Samstag, 15. Februar, 19.30 Uhr, spielt der Elfte in der Ruhrtalhalle gegen den punktgleichen Zwölften und Kreisrivalen DJK SG Bösperde (je 12:20 Zähler).

„Der Druck ist enorm hoch, deshalb brauchen wir Nerven wie Drahtseile und müssen so leidenschaftlich auftreten, dass wir uns die lautstarke Unterstützung der Fans verdienen“, streicht Trainer Frank Moormann die hohe Bedeutung dieser Partie heraus.

Im Hinspiel hatte die SGR vom Verletzungspech des Mendener Dorfvereins profitiert und mit 29:26 die ersten Punkte auf fremden Boden eingefahren. „Wenn es jetzt auch zu Hause klappt, haben wir nicht nur zwei Punkte Vorsprung, sondern auch den direkten Vergleich auf unserer Seite“, betont Moormann.

Mittlerweile ist die von Hendrik Ernst trainierte DJK personell wieder besser aufgestellt, doch die jüngste 22:30-Pleite gegen die TG Voerde, bei der die SGR 29:28 triumphiert hatte, war ein herber Rückschlag. Ohne Harz zu spielen, ist nicht nur für die langen Wergen-Brüder ein Handicap und hebt die Chancen der Hausherren, die laut Moormann trotz dünnen Kaders – Weber, Storm und Lehmenkühler sind weiter verletzt, der Einsatz von Tillmann fraglich – hohes Tempo gehen sollen: „Wir brauchen nicht nur Tore aus dem Steilangriff, sondern auch aus der zweiten und dritten Welle, denn wenn sich Bösperdes große Abwehr erst einmal postiert hat, wird es für uns schwer.“

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