Handball-Landesliga

Aufsteiger SG Ruhrtal wieder auf dem Boden der Tatsachen

SG-Trainer Frank Moormann

SG-Trainer Frank Moormann

Foto: Michael Kleinrensing

Altena-Evingsen.  Aufsteiger SG Ruhrtal hat in der Handball-Landesliga der Herren die erste Niederlage kassiert.

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Dem rauschenden Einstand mit einem 35:25-Sieg gegen Eintracht Hagen III folgte die Ernüchterung im ersten Auswärtsspiel: Handball-Landesliga-Aufsteiger SG Ruhrtal blieb bei der als Abstiegskandidat eingestuften TS Evingsen vor allem defensiv fast alles schuldig und musste sich mit 31:34 (14:18) geschlagen geben.

„Das hatten wir uns ganz anderes vorgestellt“, teilte Ruhrtal-Trainer Frank Moormann mit und war enttäuscht darüber, wie sich seine Schützlinge gegen die quirlige Turnerschaft präsentiert hatten.

Zwar gelang trotz eines Siebenmeter-Fehlwurfs von Spielmacher Alex Blanke durch Rechtsaußen Steffen Röttger ein 2:0-Start, doch der hatte keine positiven Auswirkungen, denn Evingsen agierte fortan ballsicherer und fand ständig Lösungen, um die poröse SGR-Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Bis zum 7:7 (13.) hielt der Aufsteiger noch mit, aber im weiteren Verlauf der ersten Hälfte war die Schmoll-Sieben das deutlich effektivere Team. „Wenn man in einer Halbzeit 18 Gegentore kassiert und dabei der Torwart noch der beste Mann ist, sagt das schon alles“, erklärte Moormann.

Moormann geht volles Risiko

Auch die erste Phase der zweiten Hälfte sah eine dominante Evingser Mannschaft, die sich auf 27:20 (45.) absetzten konnte. Ruhrtal-Coach Moormann ging anschließend volles Risiko und ließ seine Mannschaft extrem offensiv verteidigen.

Tatsächlich gelang es, gegnerische Ballverluste zu provozieren. Binnen fünf Minuten konnte die SG Ruhrtal durch einen 5:0-Lauf auf 25:27 verkürzen. Es bestand also wieder eine reelle Chance, das Match zu drehen. Doch den Gästen fehlte es nicht nur an Abwehrstabilität, sondern auch an Nervenstärke. Da Blanke (2) und Kevin Probst bereits Strafwürfe vergeben hatten, durfte sich in der Endphase Matthias Storm versuchen, scheiterte aber zwei Mal in Folge beim Spielstand von 30:33 und 31:33. „Es gibt viel aufzuarbeiten“, resümierte Moormann vor der nächsten Partie am Samstag, 28. September, gegen Ex-Verbandsligist HSV Plettenberg/Werdohl.

SG Ruhrtal: Basler; Struwe (6), Röttger (5), Storm (4/3), Lehmenkühler (3), T Weber (3), Blanke (2), M. Weber (2), Schwefer (2), Schmidt (2), Probst (2/1), Rapude, Gräbener.

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