Fussball-Landesliga

Brilon und Erlinghausen feiern jeweils den ersten Saisonsieg

Der SV Brilon im Angriff.

Der SV Brilon im Angriff.

Foto: Heinz Heinemann

Brilon.Mit Glück und guter Moral zum ersten Dreier. Einen schwer erkämpften Sieg hat der SV Brilon gegen den BSV Menden am zweiten Spieltag der Fußball-Landesliga 2 eingefahren. In der zweiten Minute der Nachspielzeit traf Michael Arndt vor 270 Besuchern an der Jakobuslinde zum 2:1 (1:1)-Endstand.

Der SV Brilon fand gut in die Partie. Die Mannschaft hatte die unglückliche 4:5-Niederlage zum Auftakt im HSK-Duell beim SV Hüsten 09 aufgearbeitet und abgehakt.

Bereits in der Anfangsminute hatte Nico Stappert Pech, als sein Schuss von der Unterkante der Latte wieder ins Feld zurücksprang. Nur sechs Minuten später gingen die Schwarz-Weißen dann mit 1:0 in Führung. Nach Vorlage von Julian Tilly wurde der Schuss von Alex Flock zunächst geblockt, bevor Marc Herkrath im zweiten Versuch erfolgreich war.

In der Folgezeit kamen die Gäste aus dem Märkischen Kreis besser bis Spiel. Vor allem bei Standardsituationen war die Mannschaft von Trainer Kevin Hines immer wieder gefährlich. So fiel auch der Ausgleich: In der 21. Minute traf Fabian Jenusch per Freistoß zum 1:1-Pausenstand.

Im zweiten Durchgang stand dann über weite Strecken erst einmal der Kampf im Mittelpunkt. „Die ersten 20 bis 25 Minuten nach der Pause waren Abnutzungskampf pur. Wir haben konzentriert gespielt und dem Gegner keinen Raum gelassen. Ich hatte allerdings immer das Gefühlt, dass meine Mannschaft zum Ende noch einmal zulegen wird. Und so ist es dann auch gekommen“, berichtete SVB-Coach Fröhlich.

Zuvor hatte Brilon allerdings auch Glück. Menden hatte gute Möglichkeiten durch Jan Kießler, der nur die Querlatte traf, und Ayoub Alaiz. Auf Briloner Seite vergaben Marc Herkarth und Felix Schulte jeweils in aussichtsreicher Position.

Angefressen war Mendens Trainer Kevin Hines nach dem Spiel. „Uns ist es nicht gelungen, uns auf die Spielweise des Gegners einzustellen. Nur Fußballspielen reicht da nicht. Wir müssen in den nächsten Spielen die Ärmel hochkrempeln“, teilte Kevin Hines mit. Stefan Fröhlich ergänzte: „Wir haben sicherlich glücklich gewonnen. Ein 1:1 wäre das gerechtere Ergebnis gewesen. Dennoch können wir auf dieser Leistung aufbauen, obwohl noch Luft nach oben ist.“

SV Brilon: Kickert, Kriesche, Arndt, Julian Tilly, Flock (80. Henke), Stappert, Walther, Schulte, Herkrath, Ehls, Rummel. - Tore: 1:0 (7.) Marc Herkrath, 1:1 (21.) Fabian Jenusch, 2:1 (90.+2) Michael Arndt. - Zuschauer: 270. - Schiedsrichter: Nikolai Mester (TuS Rumbeck)

RWE dreht Spiel in 120 Sekunden

RW Erlinghausen hat nach zwei Pflichtspielniederlagen (1:2 bei Hagen 11 und 1:5 im Westfalenpokal gegen den FC Gütersloh) am zweiten Spieltag der Fußball-Landesliga 2 den ersten Saisonsieg eingefahren. Im Hans-Watzke-Stadion gab es gegen Aufsteiger SC Drolshagen ein 2:1 (2:1).

Bei den Rot-Weißen standen Christian Matuschinski und Michael Mantasl, die unter der Woche beim Pokalspiel gegen Gütersloh verletzungsbedingt ausgeschieden waren, in der Anfangself. Somit konnte RWE-Trainer Vaidas Petrauskas seine beste Mannschaft aufbieten. Erlinghausen musste aber zunächst wieder einen Rückschlag hinnehmen. Die Gäste aus dem Fußballkreis Olpe gingen in der 14. Minute in Führung. Eike Pfeiffer traf mit einem Schuss in den Winkel.

RWE zeigte aber Moral und kämpfte sich in die Partie zurück. Durch einen Doppelschlag in der 37. und 38. Minute kamen die Hausherren auf die Siegerstraße. Zunächst bugsierte SC-Abwehrspieler Yannik Bieker eine Hereingabe von Bilal Akgüvercin ins eigene Gehäuse. Anschließend traf Frederik Schlüter nach erneut Vorarbeit von Akgüvercin zum 2:1.

„Wir mussten bis zum Ende um den Sieg zittern, da wir das dritte Tor nicht nachgelegt haben. Zahlreiche Chancen dazu hatten wir“, lautete das Fazit von RWE-Coach Vaidas Petrauskas.

RW Erlinghausen: Krefeld, Meyer, Matuschinski, Akgüvercin, Ekinci, Raulf, Klaus, Pistofoglu, Mantasl, Schlüter (90. Runte), Nartikoev. - Tore: 0:1 (14.) Eicke Pfeiffer, 1:1 (37.) Eigentor Yannik Bieker, 2:1 (38.) Frederik Schlüter.

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