Kommentar

Coronafälle im HSK-Fußball: Fortsetzung nicht erwünscht

Die betroffenen Vereine haben bei den neuerlichen Coronafällen ihrer Fußballspieler gute Arbeit geleistet, findet Sportredakteur Philipp Bülter.

Die betroffenen Vereine haben bei den neuerlichen Coronafällen ihrer Fußballspieler gute Arbeit geleistet, findet Sportredakteur Philipp Bülter.

Foto: Olaf Fuhrmann / FUNKE Foto Services

Erneut ist ein Amateurfußballer im HSK positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Vereine reagierten besonnen und schnell. Ein Kommentar.

Dass die Bedrohung der weltweiten Coronapandemie auch vor dem Amateurfußball im Sauerland nicht Halt machen würde, das war den Protagonisten wie Trainern, Spielern, Zuschauern und Funktionären des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen vor dem Start der neuen Saison klar.

Zwei Spieltage sind nun absolviert – und zum zweiten Mal ist ein Team im Spielbetrieb direkt von der Pandemie betroffen. Das ist ärgerlich und für einige Beobachter auch ein Schock – doch eben nicht zu ändern.

Sowohl beim ersten Fall mit zwei Spielern des A-Kreisligisten Fatih Türkgücü Meschede als auch beim zweiten Fall mit bislang einem positiv getesteten Spieler des Ligakontrahenten SSV Meschede herrschte in den Vereinen Erschrecken und Aufregung. Allerdings folgte eben auch jeweils rasch ein umsichtiges und vor allem richtiges Verhalten. Dieses gilt es ausdrücklich zu loben.

Die schnelle Absprache der Klubs mit den zuständigen Behörden war vorbildlich. Dass es bislang ausgerechnet zwei Teams der Kreisliga A West traf – ein bitterer Zufall. Hoffen wir auf keine baldige Fortsetzung.

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