Handball

Darum darf sich Landesligist SG Ruhrtal etwas ausrechnen

Auf Leistungsträger wie Aaron Humpert (Mitte) wird es bei Handball-Landesligist SG Ruhrtal in den kommenden Wochen ankommen.

Auf Leistungsträger wie Aaron Humpert (Mitte) wird es bei Handball-Landesligist SG Ruhrtal in den kommenden Wochen ankommen.

Foto: Thomas Nitsche

Arnsberg/Meschede.  Zwar trifft Landesliga-Neuling SG Ruhrtal auf einen Verbandsliga-Absteiger, doch die Vorzeichen wecken große Hoffnungen auf Punkte für die SGR.

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Wenn man nach der bislang am meisten die Erwartungen enttäuschenden Mannschaft der Handball-Landesliga der Herren fragt, wird man rasch fündig: Selbst größte Pessimisten im Lager des Verbandsliga-Absteigers TV Westfalia Halingen hätten nicht gedacht, dass ihr Team ungeachtet des großen Verletzungspechs nach sieben Spielen und erst einem Sieg auf einem Abstiegsplatz stehen würde. Entsprechend groß ist der Erfolgsdruck am Samstag, 16. November, wenn es in der Mehrzweckhalle um 19.15 Uhr gegen Aufsteiger SG Ruhrtal geht.

Das ist Moormanns Vorgabe

Die Ruhrtaler haben in dieser Saison als Neuling immerhin schon zweimal gewonnen, darunter einmal auswärts bei der DJK SG Bösperde. „Ich glaube zwar nicht, dass Halingen dauerhaft ein ernsthafter Abstiegskandidat ist, aber wir wollen deren aktuelle Unruhe nutzen und weitere Bonuspunkte für den Klassenverbleib einfahren“, lautet die klare Zielsetzung von Ruhrtals Trainer Frank Moormann.

Er zeigte sich mit den jüngsten Vorstellungen seiner Mannschaft trotz der wenig erfreulichen Ergebnisse durchaus einverstanden: „Gegen die HSG Hohenlimburg und vor allem zuletzt gegen die HSG Schwerte-Westhofen waren wir ganz dicht dran, jeweils ein Schwergewicht der Landesliga zu packen.“

Natürlich wird es für die Spielgemeinschaft aus Oeventrop und Freienohl nun auswärts deutlich schwerer, nahe an das Leistungsoptimum heranzukommen, zumal in Halingen geharzt werden darf. Außerdem bleibt es dabei, dass zwei Rückraumkräfte für die linke Seite (David Bauerdick und Yannick Lehmenkühler) verletzungsbedingt fehlen. Andererseits hat Zugang Tobias Tillmann angedeutet, dass er an einem guten Tag eine echte Offensivwaffe sein kann, und auch Aaron Humpert ist nach seiner langen Pause allmählich wieder in der Verfassung, der Mannschaft nötige Impulse zu geben.

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