Fussball-Bezirksliga

Darum ist TuRa Freienohl zurzeit so erfolgreich

In Feierlaune: Die Spieler von TuRa Freienohl.

In Feierlaune: Die Spieler von TuRa Freienohl.

Foto: Philipp Bülter

Freienohl.  TuRa Freienohl hat mit drei Pflichtspielsiegen einen erfolgreichen Auftakt gefeiert. Trainer Quebbemann spricht über die Gründe.

Es war ein perfekter Start des Fußball-Bezirksligisten TuRa Freienohl. Die Mannschaft von Trainer Freddy Quebbemann hat in der vergangenen Woche gleich drei Pflichtspielsiege eingefahren. In der „Bundesliga des Sauerlandes“ folgte auf das 5:1 beim TuS Voßwinkel ein 4:0-Sieg gegen GW Allagen. Außerdem steht Freienohl nach dem 3:1 beim SV Bachum/Bergheim in der zweiten Pokalrunde im Kreis Arnsberg.

„Ich hänge die Ergebnisse aber nicht so hoch und kann die Spiele schon richtig einordnen“,sagt Freddy Quebbemann. „Voßwinkel und Allagen sind zwei Teams, die ich am Ende der Saison in der Tabelle hinter uns sehe. Unser Ziel bleibt ein einstelliger Tabellenplatz.“

Anhänger von Borussia Dortmund

Aktuell rangiert TuRa Freienohl auf Platz zwei der Bezirksliga 4, punktgleich mit Spitzenreiter SV Schmallenberg/Fredeburg sowie dem Tabellendritten SG Bödefeld/Henne-Rartal (alle sechs Punkte). Am dritten Spieltag geht es nun am Sonntag, 20. September, zu den Sportfreunden Birkelbach, die ohne Punktgewinn Vorletzter sind. Freienohl könnte mit einem weiteren Dreier den Traumstart auf neun Zähler ausbauen. „Von einem leichten Spiel kann keine Rede sein. Wir müssen die Aufgabe in Birkelbach erneut konzentriert und diszipliniert angehen“, warnt der Anhänger von Bundesligist Borussia Dortmund. Anschließend folgen die Partien gegen die Meisterschaftsfavoriten TuS Sundern (27. September) und beim BC Eslohe (4. Oktober). „Sollten wir in Birkelbach gewinnen, würden wir in der Tabelle auf jeden Fall vor Sundern und Eslohe liegen. Dann müssten die Favoriten kommen und das liegt uns“, sagt Quebbemann, der seit der Saison 2018/2019 Trainer in Freienohl ist.

Worauf ist die aktuelle Erfolgsserie zurückzuführen? Maßgeblichen Anteil daran hat Keeper Jannik Erlmann, der vom Regionalligisten SV Lippstadt 08 in die Küppelkampfbahn zurückgekehrt ist. „Seine Ausstrahlung wirkt sich positiv auf die gesamte Mannschaft aus. Jeder einzelne Spieler glaubt an seine eigene Stärke“, berichtet Quebbemann.

Das muss verbessert werden

Zu alter Stärke haben vor allem die lange verletzten Steve Banyik und Sebastian Bergknecht zurückgefunden. Bergknecht (fünf Tore in den ersten zwei Bezirksligaspielen) wollte, wie Quebbemann mitteilt, eigentlich schon aufhören. „Ich habe ihn aber zum Glück noch umgestimmt“, erzählt der TuRa-Coach und ergänzt: „Steve Banyik ist nach seinem Kreuzbandriss ein gefühlter Zugang und ebenfalls unverzichtbar.“ Zudem ist TuRa Freienohl im Kader in der Breite besser aufgestellt. Aufgerückt sind die Jugendspieler Luis Ehm und Benny Kemper. Neu dabei ist auch Tim Schulte, der zuletzt in der A-Jugend des TuS Iserlohn in der Westfalenliga gespielt hat. „Tim ist absoluter Stammspieler bei uns in der Viererkette“, lobt Quebbemann den 19-jährigen Innenverteidiger.

Was ist in dieser Saison möglich? „Vieles ist möglich“, antwortet Quebbemann. „Wenn wir jetzt noch lernen, geduldiger zu spielen, und auch mal Druckphasen des Gegners schadlos überstehen, dann sind wir auf einem richtig guten Weg.“

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