Handball-Bezirksliga

Darum lobt Neheims Abteilungsleiter Schulte Trainer Erbuth

Jubelnd auf der Tribüne: Neheims Trainer Klaus-Dieter Erbuth (rechts).

Jubelnd auf der Tribüne: Neheims Trainer Klaus-Dieter Erbuth (rechts).

Foto: Philipp Bülter

Neheim.  Vor dem Heimspiel gegen Hohenlimburg II hat die Sauerlandsport-Redaktion mit Sven Schulte, Handball-Abteilungsleiter des TV Neheim, gesprochen.

Die Bezirksliga-Handballer des TV Neheim mischen zurzeit die Liga auf. Die Mannschaft aus der Leuchtenstadt, die sich in der vergangenen Spielzeit erst in zwei Relegationsspielen gegen den HSV Herbede (32:27, 28:32) den Klassenerhalt gesichert hat, ist aktuell nach sechs Partien mit 8:4 Punkten Tabellendritter. Vor dem Heimspiel am Samstag, 9. November, um 18.30 Uhr in der Sporthalle Berliner Platz gegen den Tabellenviertletzten HSG Hohenlimburg II hat die Sauerlandsport-Redaktion mit Sven Schulte, Handball-Abteilungsleiter des TV Neheim, gesprochen.

Personell hat sich beim TV Neheim gegenüber der vergangenen Saison nichts verändert. Es gab keinen Zugang in der Sommerpause. Wie erklären Sie sich trotzdem den Aufschwung und dass es bislang erst eine Niederlage (28:39 beim Tabellenzweiten HSG Gevelsberg-Silschede II) gab? Ist die Liga schwächer geworden?
Sven Schulte:
Ich glaube nicht, das die Liga schwächer geworden ist. Vielmehr zahlt sich bei uns aus, dass wir erstmals seit Jahren eine sehr harte Vorbereitung durchgezogen und aktuell kaum Verletzungssorgen haben. Die Jungs sind körperlich fitter denn je und können deshalb Spiele auch noch in der Endphase zu ihren Gunsten drehen.


Der bisherige gute Start ist auch auf Neu-Trainer Klaus-Dieter Erbuth zurückzuführen, oder?

Das kann man so sagen. Mit der Verpflichtung von Klaus-Dieter Erbuth haben wir versucht, die eingefahrenen Strukturen zu verändern. Er ist von seiner Erscheinung und seiner Erfahrung als ehemaliger Bundesliga-Spieler und langjähriger Coach eine echte Respektsperson, zu der die Spieler aufschauen und ihm quasi blind folgen. Er hat in der Vorbereitung durch die Einbeziehung der Spieler aus der Reserve für mehr Wettbewerb gesorgt, auch wenn am Ende nur Kreisläufer Zvercikov den Sprung in den Bezirksliga-Kader geschafft hat. Jeder hat sich bemüht, einen guten Eindruck zu hinterlassen, und deshalb die nervigen Konditionseinheiten ohne zu klagen mitgemacht. Als sich dann auch der Erfolg eingestellt hat, wissen die Jungs jetzt, dass es sich lohnt, mehr zu investieren als früher.


Wie lange kann sich der TV Neheim in der Spitzengruppe halten, oder muss eventuell sogar das Saisonziel, das aktuell Klassenerhalt lautet, geändert werden?

Ich denke, dass Spitzenreiter SG Attendorn-Ennest und der Tabellenzweite HSG Gevelsberg-Silschede II (beide 12:0 Punkte; Anmerkung der Redaktion) in einer Liga für sich spielen. Bei uns träumt niemand davon, an die Tür zur Landesliga zu klopfen. Wir sind zufrieden, wenn wir uns keine Sorgen um den Klassenerhalt machen müssen und vielleicht sogar in der oberen Tabellenhälfte landen.


Der TV Neheim hat bislang dazu geneigt, in der Rückserie abzubauen. Wird sich das unter Neu-Trainer Erbuth ändern?

Das hoffe ich doch sehr und bin auch überzeugt, dass Klaus-Dieter Erbuth an den nötigen Stellschrauben drehen wird. Er hat ja schon angekündigt, zur Fitnesssteigerung einen dritten Trainingstag einzuführen.

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