Volleyball

Ein Krimi mit gutem Ausgang

Sie wollen aufsteigen – und sie zeigen starke Leistungen: Die Drittliga-Volleyballerinnen des RC Sorpesee.

Sie wollen aufsteigen – und sie zeigen starke Leistungen: Die Drittliga-Volleyballerinnen des RC Sorpesee.

Foto: Litera

Sundern.  Nach einer intensiven Partie beim 3:2 gegen den VCO Münster ist nun klar: Die Drittliga-Volleyballerinnen des RC Sorpesee können aufsteigen.

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Die Drittliga-Volleyballerinnen des RC Sorpesee bleiben mitten drin im Kampf um den möglichen Aufstiegsplatz zwei in der Staffel West. Das umkämpfte Heimspiel gegen den VC Olympia Münster gewann der RCS mit 3:2 (25:22, 15:25, 23:25, 25:20, 15:9).

Trainer Julian Schallow war nach dem Showdown im fünften Durchgang fix und fertig, zeigte sich aber begeistert von der Leistung seiner Mannschaft. „Das war echte Werbung für den Volleyballsport! Es gab fantastische Ballwechsel und eine Stimmung, die ihresgleichen sucht. Wir haben viel Biss und Willen gezeigt“, sagte er.

Es geht hin und her

Im Duell des Landesleistungsstützpunktes aus Sundern gegen den Bundesleistungsstützpunkt aus Münster setzte sich das Team von der Sorpe nicht unverdient durch. Zuvor allerdings musste der RC Sorpesee im heimischen Schulzentrum Sundern zwischenzeitlich durchaus über sich hinauswachsen, um mit diesem Sieg mit jetzt 31 Punkten als Tabellendritter den Abstand auf den Zweiten BSV Ostbevern (34 Zähler) zu verkürzen und so den Druck zu erhöhen.

Im ersten Satz erwischten die Gastgeberinnen einen Einstand nach Maß. Das Team um den aufmerksamen Mittelblock mit Franziska Finke und Vanessa Vornweg setzte sich ab 8:8 ab und profitierte dabei von seiner größten Stärke, dem Aufschlag. Der RCS konnte bei den jungen Gegnerinnen, die wie berichtet nur die Hälfte der Saisonspiele absolvieren, nur auswärts antreten und außer Konkurrenz spielen, Eindruck schinden. Satz Nummer eins endete 25:22.

Motor gerät ins Stocken

Nach dem Seitenwechsel geriet der Motor im Spiel des RC Sorpesee indes ins Stocken. Das mit Jungnationalspielerinnen gespickte Team der Gäste um Coach Christian Wolf kam nun richtig gut ins Spiel und überzeugte mit einer Fülle von guten Aktionen. Der RCS wirkte unsicher und verlor den Durchgang deutlich mit 15:25.

Im dritten Satz relativierten sich die Kräfteverhältnisse im Schulzentrum Sundern, beide Mannschaften begegneten sich nun auf Augenhöhe. Zwar plagten RCS-Libera Victoria Vornweg seit dem zweiten Satz körperliche Probleme, doch die Annahme neben Bonnie Bastert, Nicole Freiburg und Laura Kemper zeigte weiter ein hohes Niveau. Beim 17:14 hatten die Gastgeberinnen sich einen Vorsprung erarbeitet, lagen dann beim 17:18 indes wieder hinten. Bis zum 23:23 war die Partie ausgeglichen, dann waren die Gäste einen Tick besser und gingen nach dem 25:23 mit 2:1 in Führung.

Ein Ende mit großer Spannung

Da sie in dieser Saison viel Selbstvertrauen angehäuft haben, blieben die Spielerinnen des RCS indes ruhig und konzentrierten sich auf ihr Spiel. Kim Spreyer legte auf der Diagonalen einen Gang zu und das Spiel des RCS nahm aus einer sicheren Annahme heraus wieder deutlich an Fahrt auf. Das Niveau der Partie blieb stark, Satz vier gewann letztlich der RCS mit 25:20.

So wurde die Begegnung im Tie-Break entschieden. Bis zum 6:7 lag der RC Sorpesee hinten, doch die Gastgeberinnen kämpften sich zurück, markierten Punkt um Punkt und jubelten nach dem 15:9 über den 3:2-Heimsieg. „Die Mädels haben eine tolle Moral gezeigt“, sagte RCS-Co-Trainer Linus Tepe.

RC Sorpesee: Bonnie Bastert, Franziska Finke, Nicole Freiburg, Michelle Henkies, Alina Hustadt, Laura Kemper, Kim Spreyer, Vanessa Vornweg, Victoria Vornweg.

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