Triathlon

Einfach nur glücklich und stolz nach erfolgreicher Premiere

Begeistert im Ziel: Die beiden Triathlon-Newcomer Stefan Reichstein (links) aus Bergkamen und Stefanie Imöhl aus Meschede mit Jörg Brouwer, Vorsitzender des TriFun Hennesee (rechts).

Begeistert im Ziel: Die beiden Triathlon-Newcomer Stefan Reichstein (links) aus Bergkamen und Stefanie Imöhl aus Meschede mit Jörg Brouwer, Vorsitzender des TriFun Hennesee (rechts).

Foto: Verein

Meschede.   Premiere geglückt: Stefanie Imöhl und Stefan Reichstein absolvierten in Meschede ihren ersten Triathlon über die Volksdistanz.

Erschöpft, glücklich und schneller als erwartet trafen sie im Zielbereich des ITH-Hennesee-Triathlons wieder. Stefanie Imöhl und Stefan Reichstein hatten gerade ihren ersten Triathlon hinter sich gebracht und waren noch voller Adrenalin. Gemeinsam mit mehr als 400 Aktiven (Rekordteilnehmerzahl) machte das Debütanten-Duo die zehnte Auflage des Hennesee-Triathlons zu einem ganz besonderen Ereignis.

Stefanie Imöhl aus Meschede und Stefan Reichstein aus Bergkamen hatten erst vor rund sechs Monaten mit dem Training für den Triathlon begonnen – organisiert vom TriFun Hennesee und begleitet durch die Sauerlandsportredaktion unserer Zeitung.

Eigentlich waren sechs Premieren-Startplätze vergeben worden, aber die restlichen vier Aktiven konnten durch berufliche beziehungsweise private Umstände nicht an der Veranstaltung teilnehmen. „Zwei Sportler, die vorher lediglich dem Laufsport angehört haben, zu solch einem erfolgreichen Finish verholfen zu haben, freut uns sehr“, sagte Jörg Brouwer, 1. Vorsitzender des TriFuns Hennesee und Initiator vom Newcomer-Konzept. „Ich war vor dem Triathlon unglaublich aufgeregt“, teilte Stefanie Imöhl mit. „Deswegen bin ich jetzt überglücklich, dass ich gesund ins Ziel gekommen bin. Mit den anderen Teilnehmern im Wasser zu schwimmen, war schon eine Herausforderung“, ergänzte die Meschederin und fügte hinzu. „Es hat riesigen Spaß gemacht. Ich werde mich wohl dem Verein TriFun Meschede anschließen.“

Respektable Platzierungen

Auch für Stefan Reichstein aus Bergkamen war der Massenstart im Wasser mit mehr als 200 Aktiven ungewohnt. „Vor lauter Armen und Beinen habe ich kaum noch etwas erkannt“, berichtete Reichstein schmunzelnd. „Ich wollte einfach nur mit einem Lächeln und gesund ins Ziel kommen. Jetzt bin ich sehr glücklich und auch stolz.“

Die beiden Debütanten kamen schneller ins Ziel, als im Vorfeld gedacht und erreichten äußerst respektable Mittelfeld-Platzierungen über die Volksdistanz (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen). Stefanie Imöhl erreichte mit einer Gesamtzeit von 1:37:23 Std. den 116. Platz und landete in der Damen-Wertung auf Rang 27. Mit einer Gesamtzeit von 1:29:11 Std. belegte Stefan Reichstein den 86. Platz (Platz 67 bei den Herren).

Kinder für den Sport begeistern

Den Startschuss für das größte Teilnehmerfeld (Volksdistanz einschließlich der Staffel) hatten Meschedes Bürgermeister Christoph Weber und Bundestagsabgeordneter Patrick Sensburg gegeben. Im Vorfeld waren bereits die Kinder und Schüler ins Wasser gegangen und zeigten tolle Leistungen.

„Obwohl wir mittlerweile sehr viele Teilnehmer haben, möchten wir den familiären Charakter des Triathlons bewahren“, erklärte Frank Hohmann, der das Mescheder Familienunternehmen ITH Schraubtechnik zusammen mit seinem Bruder Jörg leitet. „Wir möchten Kinder auf diesem Wege für den Sport begeistern.“

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