Handball

Handballerinnen des HV Sundern feiern Landesliga-Aufstieg

Die Bezirksliga-Handballerinnen des HV Sundern feiern ihren Sprung in die Landesliga

Die Bezirksliga-Handballerinnen des HV Sundern feiern ihren Sprung in die Landesliga

Foto: Oliver Junker

Sundern.  Es ist geschafft: Die Handballerinnen des HV Sundern folgen der SG Ruhrtal in die Landesliga – nach einem Sieg im direkten Duell. So kam’s dazu:

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Mit einem Sieg im Derby gelingt der Sprung in die Landesliga: Die Handballerinnen des HV Sundern haben Lokalkonkurrent SG Ruhrtal mit 23:19 bezwungen und stehen damit einen Spieltag vor Saisonschluss der Bezirksliga als Aufsteiger in die Landesliga fest.

Feiern auf der Platte und im Garten

Gefeiert wurde zunächst mit Sekt und einer Jubeltraube auf der heimischen Platte im Schulzentrum Sundern und im Anschluss gemeinsam im Garten von Spielerin Leonie Pulvirenti. Da war Trainerin Anke Dannhauer jedoch nicht mehr mit dabei. „Ich hatte schon lange Zeit vorher für eine Geburtstagsfeier zugesagt. Es kann ja keiner ahnen, dann wir dann aufsteigen. Allerdings können die Mädels auch sehr gut ohne ihre Trainerin feiern“, sagte Dannhauer.

In der Partie gegen die SG Ruhrtal setzte sich der HVS nach einem torarmen Beginn (2:2/12.)von 4:4 (16.) auf 11:5 (26.) ab, ehe die SG bis zur Pause auf vier Treffer herankam. In der Halbzeit machte bereits die Runde, dass die SG Attendorn/Ennest kurz vor dem Spielende gegen den TuS Ferndorf schon so gut wie uneinholbar führte (Endstand 30:26). Somit war klar, egal wie die Partie ausgehen würde, der HV Sundern würde definitiv in die Landesliga aufsteigen.

Der Meisterschaftskampf ist noch offen

„Die meisten Spielerinnen wollten das gar nicht wissen“, sagte HVS-Trainerin Anke Dannhauer, die sich wie ihre Schützlinge auf den zweiten Abschnitt konzentrierte, denn jetzt ging es für die beiden Mannschaften um den direkten Vergleich für den Meistertitel. In einem offenen Schlagabtausch führte Sundern mit 16:10 (41.) und in der Schlussphase lag der HVS nach dem Treffer von Kristin Stute mit 23:17 vorn (58.). Theresa Patt bekam noch eine Zeitstrafe (57:23) und Ruhrtal verkürzte durch Sina Wolf (Siebenmeter/58.) sowie Lisa Wolf auf 23:19 (59.).

Vor dem letzten Spieltag sind der HV Sundern und die SG Ruhrtal mit je 38:8 Zählern nun punktgleich. Bleibt es dabei, folgen zwei Entscheidungsspiele um die Meisterschaft, denn auch der direkte Vergleich – im Hinspiel siegte die SG 25:21 – ist ausgeglichen. „Wir warten mal ab, wie sich das entwickelt. Der Gewinn der Meisterschaft wäre natürlich noch die Kirsche auf der Torte“, sagte Dannhauer.

HV Sundern: Schulte; Rießelmann (2/2), C. Stute, Patt (4), Fromm, Gierse, K. Stute (7), Maas, Schwarberg (2), Wingert (1), Pulvirenti, Milz (5/3), Liedhegener, Bartenstein (2). - SG Ruhrtal: Humpert, M. Schmitt; C. Brouwer, H. Wolf (1), Hennemann (3), Gierse, Velmer (1), Heinemann, Vollmer (3), Vernholz (1), S. Wolf (7/2), L. Wolf (2), Storm (1).

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